Der ahnungslose und seine Bastelei

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Re: Der ahnungslose und seine Bastelei

Beitrag von ahnungsloser » Sonntag 30. Dezember 2018, 21:43

So liebe Freunde

Wie ihr ja mittlerweile wisst, ist mein Haus verkauft. Verträge sind unterschrieben.
Also kann ich mir jetzt Gedanken um meine Zukunft machen.
Jetzt werde ich nach Neujahr, ( so lange mache ich noch Pause ) anfangen,
alles was ich nicht mehr brauche einzupacken. Die Karton werden im Haus
in dem mittlerweile freien Zimmer gestapelt. Wenn es sein muß bis an die Decke.
Wenn alles verpackt ist, werde ich mir Euro-Paletten besorgen und vors Haus stellen.
Dann die Karton auf die Paletten, mit Wickelfolie eingefasst. Dann mit meiner
Elektro Ameise aufgenommen und dann ab in den LKW damit. Einfacher gehts nicht mehr.
Kann ich alles alleine machen.

Gestern war ich im neuen Haus und habe alles ausgemessen. Jetzt kann ich planen, was-
und wie ich umbauen werde.

Der LKW 7,5 t damit ich selber fahren kann, ist für den 30. 01. bis einschl. 3. 2. 2019
reserviert und vorbestellt. In diesen 5 Tagen werde ich meine Werkstatt und alles
was ich im Haus nicht mehr brauche mit 3 - 4 Fuhren Umziehen.

Am 14. 2. wird aus dem Haus der letzte Rest ausgeräumt und ins neue Haus gebracht.
Am 15. 2. ist Schlüssel Übergabe.
Ab dann wohne ich im neuen Haus.

In gute 6 Wochen fängt mein neues Leben an.
mfg der ahnungslose Harald

Es gibt am Fronti viel zu schrauben, tun wir´s ihm an.

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Re: Der ahnungslose und seine Bastelei

Beitrag von Asconajuenger » Montag 31. Dezember 2018, 15:39

Dann wünsch ich dir nur das beste für den Neuanfang!
Guten Rutsch Harald!

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Re: Der ahnungslose und seine Bastelei

Beitrag von ahnungsloser » Freitag 18. Januar 2019, 00:19

So ihr Leute
Wie war das nochmal, ein wenig Risiko ist immer.
Jetzt sind Gründe aufgetreten, die es mir nicht möglich machen
das angedachte neue Domizil zu kaufen. Jetzt suche ich mir auf die
Schnelle ne Möglichkeit meine Brocken ein zu lagern. Dann werde
ich mir in der neuen Gegend, die ich mir ausgesucht habe, eine
provisorische Bleibe suchen. Möbeliertes Zimmer, ne 1 oder 2 Zimmer-
wohnung, Pension , irgend so etwas.
Dann bin ich auf jeden fall vor Ort, und kann mir dann etwas brauchbares
suchen und anschauen. Ich muß auf jeden fall erst mal vor Ort sein.
Es steht auch das Angebot vom ehemaligen Objekt im Raum, das ich dort
zuerst mal für 3 -4 Monate unterkommen kann. Mein Haus ist verkauft.
Wird rund noch 3-4 Wochen gehen bis das Geld eintrifft.
Häuser gibt es genug, da wo ich hin will. Da ich ja dann Barzahler bin,
sehe ich keine große Schwierigkeiten.
Ist jetzt nur etwas Stressiger geworden, als gedacht.
Ich kriege das hin und melde mich dann wieder.
Bis dann
mfg der ahnungslose Harald

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Re: Der ahnungslose und seine Bastelei

Beitrag von Wilddieb » Freitag 18. Januar 2019, 07:49

Meistens kommt es anders :crazy:

Ich wünsche dir viel Glück
Gruß,
Matthias
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Mach nichts, was ich nicht auch machen würde ;)
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Re: Der ahnungslose und seine Bastelei

Beitrag von ahnungsloser » Freitag 18. Januar 2019, 10:43

Hallo Matthias

Du hast recht.
1. Kommt es anders 2. als man denkt.

Aber irgendwie bekomme ich das gebacken.
mfg der ahnungslose Harald

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Re: Der ahnungslose und seine Bastelei

Beitrag von Asconajuenger » Sonntag 20. Januar 2019, 11:57

Das ist nicht schön!
Aber ich denke du wirst trotzdem schnell was passendes finden!

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Re: Der ahnungslose und seine Bastelei

Beitrag von Loeti » Sonntag 20. Januar 2019, 21:48

Naaaabend,

wäre ja auch zu schön wenn mal etwas glatt läuft....

Ich drück Dir die Daumen für Suche und Umzug!
Gruß Dieter

\\\\\\"Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart!\\\\\\"

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Re: Der ahnungslose und seine Bastelei

Beitrag von ahnungsloser » Montag 28. Januar 2019, 01:21

Der Hausverkauf platzt wahrscheinlich.

Jetzt hatte ich einen größeren Beitrag geschrieben, in der Vorschau noch mal angesehen,
falschen Knopf erwischt, weg war der Beitrag.
Noch mal in Kurzfassung. Notar Termin war am 21. Dez. Bis zum 15. Jan. hätte der Käufer
die Grundschuldbestellung für seine Bank beim Notar machen müßen. ist nicht gemacht,
hat er nicht eingehalten. Der Notar hat auch noch keine Nachricht vom Finanzamt, das der
Käufer die Grunderwerbssteuer bezahlt hat. Wenn die nicht bezahlt ist, gibt es keine
Unbedenklichkeitsbescheinigung an den Notar. Dann geht gar nix mehr. Er kauft ein Haus,
und bezahlt nicht. Er zweifelt zwei Wohnflächen berechnungen an. Eine vom Makler und eine
von einem Architekt mit Titel als Dipl. Ing. Beide differieren um einen Knappen m²
Laut Anwalt ist das nicht von Bedeutung, da im Kaufvertrag keine Wohnfläche angegeben ist.
Im Vertrag steht drin, er kauft das Haus wie es steht und liegt.
Ich bin mal gespannt, was sein Arbeitgeber - er arbeitet beim Zoll in Stuttgart - dazu sagt, wenn ich
ihn verklage. Ich kann den Kauf rückabwickeln lassen, das dann aber auf meine Kosten sagt der
Gesetzgeber. Ich kann dann aber alle mir entstandenen Kosten als Schadenersatz geltend machen.
Mit dem unterschriebenen Notar Vertrag kann ich Ohne weitere Umwege einen Gerichtsvollzieher
beauftragen. Dann bin ich gespannt, was sein Arbeitgeber dazu sagt, wenn Lohnpfändungen kommen.
Als Zoll Mitarbeiter ist er ja beim Staat angestellt. Er wird dann ein massives und größeres
Problem bekommen.
Ich hole mir Jetzt einen Termin bei einem Fachanwalt und lasse mich beraten.
Und dann gibt es von den glatten, die wo nix kosten. So sagt man bei uns im Badischen.
Er kriegt dann auf die Schnauze, bis er lacht.

Ralf, wenn Du als Mod nix dagegen hast, halte ich euch auf dem Laufenden.
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Re: Der ahnungslose und seine Bastelei

Beitrag von Toto » Montag 28. Januar 2019, 18:37

Hallo Harald,

alles gut berichte gerne weiter.

Wünsche Dir auf jeden fall viel glück das alles gut aus geht.
M.f.G.



Toto

* Bitte beachtet unsere FAQ und nutzt auch ab und zu die Suchfunktion.
* Lest euch bitte auch die Regeln durch und haltet euch daran.
* Wenn ihr Probleme habt einfach eine private Nachricht an mich schreiben.


Gehe nicht, wohin der Weg führen mag, sondern dorthin, wo kein Weg ist, und hinterlasse eine Spur.

(Jean Paul, deutscher Schriftsteller, 1763-1825)

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Re: Der ahnungslose und seine Bastelei

Beitrag von ahnungsloser » Dienstag 29. Januar 2019, 01:58

So Leute
am Montag Abend, also gestern am 28. noch auf die Schnelle einen Termin
bei einem Anwalt bekommen. Der Anwalt arbeitet auch für den Makler und
dem Architekten. Der Makler hat mir den Anwalt empfohlen, und auch am
gleichen Tag den Termin besorgt.
Ich habe jetzt heute mal die alten Unterlagen rausgesucht. Ich habe das Haus
mit meiner Frau zusammen, jeder zu 50%, 1992 gekauft. Damals haben wir
die Finanzierung zum 5. 2. 1992 bekommen. Notar Termin für den Kaufvertrag war dann
am 14. 2. 1992.
Am 2. 3. 1992 bekam ich vom Finanzamt schon den Bescheid für die Grunderwerbssteuer.
Am 11. 3.1992 haben wir vom Grundbuchamt die Eintragungsnachricht für die
sogenannte Auflassungsvormerkung bekommen. Das sind seit dem Kaufvertrag noch
nicht einmal 4 Wochen. Zum 31. 3. 1992 haben wir vom Notar die Anweisung zum
Bezahlen des Kaufpreises bekommen. Das waren jetzt grob 6 Wochen.

Im jetzigen Fall will ich ja verkaufen. Zuvor muß ja erst das sogenannte Stockwerkseigentum
( altes nicht mehr gültiges Baurecht ) in ein sogenanntes Wohneigentum umgewandelt werden.
Die Vorarbeiten dazu wurden im Okt. und Nov. 2018 erledigt. Dann kam der dafür benötigte
Notar Termin am 17. Dez. 2018. Der Notar hat dann alles ans Grundbuchamt geschickt.
Bis heute noch nix passiert. Das ist jetzt gute 5 Wochen her.
Am 21. 12. 2018 haben wir dann den Kaufvertrag gemacht. Der Notar meinte wir hätten jetzt
Glück bei der ganzen Sache, weil der Kaufvertrag, die Umwandlung in Wohneigentum be-
schleunigen wird. Nach Erfüllung einiger Bestandteile des Vertrages muß der Käufer 150000 €
Anzahlung leisten. Ich müßte am 15. 2. 2019 dann das Haus räumen. 14 Tage nach der Räumung
ist dann die Restzahlung fällig. Also müßte ich jetzt schon die ersten Fuhren umziehen. Ich kann
aber kein Haus kaufen, wenn es hier bei meinem Haus nicht vorwärts geht.
Ergo, der 15. 2. mit der Räumung wird platzen. Ich gehe hier nicht raus, wenn ich nicht mindestens
die Anzahlung habe. Deshalb habe ich jetzt den Anwalt eingeschaltet. Der klärt jetzt ab, wo es klemmt.
Es tut sich absolut nix, außer das der Käufer droht, er läßt eine Anzeige los wegen Betrug.
Warum? Ganz einfach, seine Wohnflächenberechnung weicht im Gegensatz zu der eines Dipl. Ing.(Architekt)
etwas ab. Nach unten, ist ja klar. Nur das im Kaufvertrag nix drin steht von der Wohnfläche.
Er hat ein älteres Haus gekauft, wie es steht und liegt. Das Haus befindet sich in einem angefangenen
und noch nicht fertig gestellten Umbau. 2 mal besichtigt mit Makler, vor dem Kaufvertrag.
Diesen Beitrag hatte ich gestern geschrieben, irgend einen Fehler gemacht, weg war er.
Jetzt warten wir , was der Anwalt raus bringt. Dann sehen wir weiter.
Spannend und stressig wird es alle mal.
mfg der ahnungslose Harald

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Der Ralf
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Re: Der ahnungslose und seine Bastelei

Beitrag von Der Ralf » Dienstag 29. Januar 2019, 09:39

Moin Harald,

man Dir bleibt ja echt nix erspart... du hast echt meinen Respekt für deine Willenskraft und deinen Mut.

Ich wünsche Dir von ganzen Herzen das das alles noch gut über die Bühne geht und du ein glückliches und zufriedenes neues Leben hast.

Der Ralf
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Re: Der ahnungslose und seine Bastelei

Beitrag von ahnungsloser » Dienstag 29. Januar 2019, 10:02

Moin Ralf

Danke, kann ich echt gebrauchen.
mfg der ahnungslose Harald

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Re: Der ahnungslose und seine Bastelei

Beitrag von ahnungsloser » Dienstag 5. Februar 2019, 21:51

Moin Leute
Der Supergau ist eingetreten. Wer die Story bis jetzt verfolgt hat, weis ja das ich
mein Haus verkaufen muß und will. Dazu der Notarvertrag am 17. 12. 2018 für
die Umwandlung vom Stockwerkseigentum in das heute gültige Wohneigentum.
Weil bei mir ja 2 Häuser auf einer Flurstücksnummer ( Grundstück ) stehen, musste
ich erst eine Teilungserklärung durchführen. Hat ne Architekt gemacht und dann eingereicht
auf dem Bauamt. Von dort haben wir nach 3 Wochen eine Abgeschlossenheitserklärung
bekommen. 345 €
Mit diesem Kruscht zum Notar. Am 17. 12. Notarvertrag gemacht. Und jetzt haltet euch fest.
Diesen Notarvertrag mit der Teilungserklärung und der Abgeschlossenheitbescheinigung
hätte er spätestens mit dem Kaufvertrag vom 21. 12. 2018 zum Grundbuchamt geben müßen.
Kostenpunkt 3445€
Heute hatte ich etwas Zeit, dachte mir rufst mal beim Grundbuchamt an. Fragst mal wie
weit die sind mit der Umschreibung in Wohneigentum.
DA HABE ICH DIE ANTWORT BEKOMMEN, SIE WISSEN VON NIX. DER NOTAR HAT
NOCH NIX EINGEREICHT.
Ich zum Makler, er kennt den Notar gut. Er ruft den Notar an und bekommt die Auskunft,
dem Käufer seine Unbedenklichkeitsbescheinigung vom Finanzamt fehlt noch. Die bekommt
der Notar erst, wenn der Käufer die Grunderwerbssteuer bezahlt hat. Der Käufer hat beim
Notar auch seine Grundschuldbestellung noch nicht gemacht. Da stellt sich mir die Frage,
Ob er überhaupt eineFinanzierung hat? Hat einen Kaufvertrag beim Notar unterschrieben
und hat vielleicht noch keine Finanzierung?? Wie nennt man den sowas?
Der Käufer ist ca 28 Jahre, arbeitet beim Zoll in Stuttgart. Sein Vater ist aber der Wortführer.
Alle Nasenlang sind sie mit immer anderen Handwerker da um zu planen wegen Umbau.
Beim letzten mal habe ich ihn gefragt, wie es jetzt weiter geht mit dem Kauf. Dann ist es
eskaliert. Er schnauzt mich an, er will eine Anzeige wegen Betrug loslassen. Seine Wohnflächen-
berechnung weicht nach unten um 9m² ab. Die vom Architekt ( DIPL: ING )ist 9m² höher. Daraufhin habe
ich zu ihm gesagt, er hat mir gar nichts zu sagen. Mit ihm berede ich nix mehr, da er ja das
Haus nicht gekauft hat. Dann habe ich die Leute des Grundstücks verwiesen. Kann ich noch,
da sie noch nicht bezahlt haben und ich im Grundbuch noch der Eigentümer bin.

Anwalt ist ja schon eingeschaltet und steht in den Startlöchern.Morgen oder Übermorgen
treffe ich mich mit dem Anwalt. Ich lasse den Anwalt jetzt 3 Briefe schreiben.
An den Notar mit der Bitte um Stellungnahme warum er die Sachen nicht ans Grundbuchamt
weiter reicht.
An den Käufer, das er jetzt ganz schnell in die Puschen kommen muß, wenn er keine größeren
Probleme bekommen will.
Das 3. Schreiben ans Finanzamt. Das Finanzamt soll erklären, wann der Grunderwerbssteuer-
bescheid an den Käufer rausgegangen ist. Es gibt nämlich Fristen, in welcher Zeit die Steuer be-
zahlt werden muß.
Die Weichen sind gestellt, es geht jetzt auf die harte Schiene.
DEFINITIV, ICH BESTEHE AUF vERTRAGSERFÜLLUNG.
Jetzt kriegt er auf die Schnau.... bis er lacht.
Wenn ich darf, werde ich weiter berichten.
Es geht jetzt richtig rund.
grr
mfg der ahnungslose Harald

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Re: Der ahnungslose und seine Bastelei

Beitrag von Wilddieb » Mittwoch 6. Februar 2019, 08:22

Ach du Sch....
da scheint ja bei mir dagegen alles rund zu laufen (Erbteilskauf).
Der Notar hat darauf geachtet daß mit der Finanzierung alles i.O. ist, Geld fliest ja erst wenn die Grundschuld für die Bank eingetragen ist.
Das passiert erst wenn das Finanzamt die Grunderwerbsteuer (die in dem Fall nicht anfällt) bekommen hat und sein ok gibt.
Dann werden die Grundbucheintragungen vorgenommen, sollte in ca. 14 Tagen geschehen sein. So lange hänge ich auch noch in der Luft, aber ich bin guter Dinge.

Harald ich drücke dir die Daumen.
Wenn der Käufer beim Notar unterschrieben hat, ist der Kauf gültig und er haftet mit seinem gesamten Vermögen, so steht es bei mir im Vertrag. Und die Frist in der das Geld fliesen muß ist auch sehr kurz gesteckt. Wenn dein Notar auf Zack ist sollte alles laufen.
Toi Toi Toi
Gruß,
Matthias
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Re: Der ahnungslose und seine Bastelei

Beitrag von ahnungsloser » Mittwoch 6. Februar 2019, 10:16

@ Matthias
Hallo Matthias
An der ganzen Front läuft alles schief.
1. Als erstes müsste die Umschreibung gemacht werden. Stockwerkseigentum in Wohneigentum.
Den Notarvertrag wollte der Notar mit dem Kaufvertrag zusammen ans Grundbuchamt einreichen.
Hat er aber noch nicht. Er wartet auf die Unbedenklichkeitsbescheinigung des Käufers vom
Finanzamt. Die ist aber nicht zwingend vorgeschrieben für die Eintragung der Auflassungsvormerkung.
Erst für die Grundschuldeintragung und Eigentums Umschreibung ist sie Vorschrift.
Also der erste Fehler liegt beim Notar. Er hat , was seine Pflicht gewesen wäre,sofort die Umschreibung
des Stockwerkseigentum veranlassen müssen. Das wäre jetzt schon lange erledigt.
Aus dem notariellem Kaufvertrag kommt der Käufer nicht mehr raus. Der Zug ist abgefahren.

2. Das Finanzamt bekommt innerhalb von ein paar Tagen die Kopie des Kaufvertrages zugestellt. Dann geht
Zeitnah - Innerhalb von 2 Wochen - die Rechnung der Grunderwerbssteuer an den Käufer, mit der
Aufforderung innerhalb von 14 Tagen zu bezahlen. Das währe bis zum 25. Januar gewesen.
Ist noch nicht geschehen, laut Notar.

3. Der Käufer hätte bis Mitte Januar die Grundschuldbestellung für seine Bank beim Notar regeln müssen.
Hat er auch noch nicht. Und das beste, der Notar unternimmt nix.

Jetzt habe ich den Anwalt losgelassen. Der schaut jetzt mal was abgeht.
Der Käufer hat einen gültigen Notariellen Kaufvertrag unterschrieben. Der Käufer ist Zollbeamter, also
beim Staat angestellt. Bei so einem Kaufvertrag beim Notar unterwirft sich der Käufer der sofortigen
Zwangsvollstreckung. Das heißt, mit dem Kaufvertrag kann ich sofort ohne weiteres nen Gerichts-
vollzieher mit Pfändungen beauftragen.

Kannst Du dir Vorstellen, was der Arbeitgeber - der Staat - vom Käufer dazu sagen wird, wenn es
Lohnpfändungen gibt? Der Mann bekommt ein massives Problem mit seinem Arbeitgeber.
Das ist mir aber jetzt egal. Mein Anwalt checkt jetzt alles ab. Und dann geht es rund.
Ich bestehe definitiv auf Vertragserfüllung.
Ich halte euch auf dem laufenden.
mfg der ahnungslose Harald

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Re: Der ahnungslose und seine Bastelei

Beitrag von Asconajuenger » Mittwoch 6. Februar 2019, 14:11

Mann, Mann!
Die mistige Bürokratie heutzutage!

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Re: Der ahnungslose und seine Bastelei

Beitrag von Rainer.M » Mittwoch 6. Februar 2019, 17:26

Was hat das mit Bürokratie zu tun, wenn man als Vertragspartner seinen mit dem Vertrag eingegangenen Verpflichtungen nicht nachkommt?

Ich kenn die gesamtumstände nicht weiter wie z.B. die Nachfragesituation. Aber ich entnehme deinen bisherigen Ausführungen, das du im Grunde eigentlich zwei Immobilien veräußerst. Und vonwegen Recht durchsetzen und den Gefühlen und bisherigen Ausgaben: lohnt sich das am Ende, auf einem langjährigen weg kleckerweise immer nur ein bisschen geld zu holen? Und wenn bei dem Typen die Lohnpfändung Konsequenzen hat, dann wird dein pfändbarer Anteil auch kleiner oder fällt ganz aus. Gibt es bei dir keine weiteren Interessenten? Ggf. auch einzeln an den beiden Immobilien? Oder günstiger verkaufen und nur dem Delta hinterherlaufen?

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Re: Der ahnungslose und seine Bastelei

Beitrag von ahnungsloser » Mittwoch 6. Februar 2019, 23:16

Das hat mit Bürokratie sehr viel zu tun.
Der Kaufvertrag ist beim Notar unterschrieben worden. Auch der Notar hat wie der
Gesetzgeber es verlangt mit unterschrieben.
Also ist der Vertrag Rechtsgültig geschlossen worden und gültig.
Es ist nur ein Gebäude, und zwar meins, das ich verkauft habe.
Der Käufer bezahlt nicht die Grunderwerbssteuer. Damit stellt das Finanzamt
nicht die nötigen Papiere aus.
Pattsituation. Ohne grünes Licht von Finanzamt geht nix mehr weiter.
Jetzt wird die Sache ganz pervers. Ich habe mich beim Anwalt schlau gemacht.
Die Gesetze sind so, das wenn der Käufer nicht zahlt, kann das Finanzamt die
Grunderwerbssteuer beim Verkäufer - also bei mir - einfordern und holen.
Das Gesetz sagt, und das ist Tatsache, damit der Viskus nicht leer ausgeht.
Das kann dir jeder Anwalt und Notar bestätigen.
Bezahle ich die Steuer, freut sich der Käufer und das Finanzamt, und der Käufer
steht dann mit der Auflassungsvormerkung im Grundbuch drin. Und wenn er
sich sagt, dann zahle ich den Kaufpreis nicht?? Was dann??
Wenn er schon ans Finanzamt die Steuer nicht bezahlt, muß ich damit rechnen,
das der Kaufpreis dann auch nicht kommt.
Wieder Pattsituation. Ich habe die Steuer bezahlt, er hat die Auflassungsvormerkung
im Grundbuch stehen und bezahlt den Kaufpreis nicht. Was dann??
Kauf rückabwickeln??
Kann man machen. Im Gesetz steht, jetzt haltet euch fest, die Kosten für die Rückab-
wicklung hat der Verkäufer - also ich - zu tragen. Egal, wer sie beantragt. Ich muß zahlen
bei der Rückabwicklung.
Es sind keine leeren Sprüche, ich habe mich beim Anwalt schlau gemacht.
@ Reiner, soviel zur Bürokratie und Deutsche Gesetzgebung.
Das Geld zur Rückabwicklung habe ich nicht. Die Kosten liegen bei etlichen tausend Euro.
Als Rentner mit rund 920 € netto Rente bekommst du keinen Kredit mehr. Ich habe es probiert.
Solange wie der gültige Kaufvertrag besteht, kann ich keinen neuen Vertrag abschließen.
Mein Anwalt muß jetzt alle anschreiben, Verbindung aufnehmen und prüfen was zu machen ist.
Da das Haus noch nicht ganz bezahlt ist, stellt sich die Frage, wie lange meine Bank und die
Wüstenrot Bausparkasse stillhalten. Wenn die nervös werden, kann passieren das die Hütte
in die Zwangsversteigerung geht. Wenn der Käufer endlich bezahlen würde, hätten meine
Frau und ich jeder 85000€.
Neuer Käufer, wenn der alte noch im Vertrag drin steckt, das is nicht, da macht auch kein Notar mit.
Das Problem ist, mein Käufer kann - ohne das ihm irgendeine Strafe droht - alles blockieren und
meine Frau und mich in den Ruin treiben. Meine Frau ist ja wegen der Scheidung schon ausgezogen:
in eine neue Wohnung.
Klag mal, wen dir für die Schadenersatzklage das Geld fehlt. Jetzt wird mir nix anderes
übrig bleiben, als Prozeßkostenhilfe zu beantragen.
Ich werde euch auf dem laufenden halten.
mfg der ahnungslose Harald

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Re: Der ahnungslose und seine Bastelei

Beitrag von Asconajuenger » Sonntag 10. Februar 2019, 18:30

So ne Scheisse!
Viel Glück dir, das alles trotzdem noch gut geht!

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Re: Der ahnungslose und seine Bastelei

Beitrag von ahnungsloser » Montag 25. März 2019, 13:28

Hallo Freunde

Es gibt Neuigkeiten.
Die Umwandlung vom Stockwerkseigentum in Wohneigentum ist
mittlerweile vollzogen. Neues Grundbuch ist seit dem 14. 03. 2019
existent.
Der Käufer steht seit dem mit der Auflassungsvormerkung als Käufer
drin.
Am 20. 03. bekam er vom Notar die Aufforderung innerhalb von 14 Tagen
die Anzahlung zu leisten.
Heute kam vom Käufer der Anruf, das mit der Finanzierung alles klar geht.
Er bestellt jetzt beim Notar die Grundschuld seiner Finanzierungsbank.
Jetzt läuft es. Seine Frist zum bezahlen läuft bis zum 03. 04. 2019.
Wenns noch ein paar Tage länger geht, was soll es.
Wenn die Anzahlung da ist, dann räume ich. Dann gibts 2 - 3 Wochen später
das restliche Geld.
Erst dann bekommt er die Schlüssel.
Ich bin froh, das es jetzt doch noch zu einem Abschluß kommt.
Hat genug Nerven gekostet.
Werde weiter berichten.
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Re: Der ahnungslose und seine Bastelei

Beitrag von Wilddieb » Montag 25. März 2019, 13:50

Super,
hab mir schon Sorgen um dich gemacht, weil du dich nicht mehr gemeldet hattest.

Weiterhin Daumen Drück :D
Gruß,
Matthias
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Re: Der ahnungslose und seine Bastelei

Beitrag von ahnungsloser » Montag 25. März 2019, 15:06

Hallo

Matthias ich danke dir.
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Re: Der ahnungslose und seine Bastelei

Beitrag von Loeti » Montag 25. März 2019, 21:48

Schön das es jetzt weiter geht und eine Perspektive für dich gibt!

Glückwunsch!
Gruß Dieter

\\\\\\"Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart!\\\\\\"

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Asconajuenger
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Re: Der ahnungslose und seine Bastelei

Beitrag von Asconajuenger » Mittwoch 27. März 2019, 11:36

Dann volle Fahrt Richtung Zukunft!
Drück dir die Daumen!

Hast jetzt schon eine Zukünftige bleibe Harald?

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Re: Der ahnungslose und seine Bastelei

Beitrag von ahnungsloser » Mittwoch 27. März 2019, 18:17

Hallo

Habe ich, Richy, habe ich
Es ist alles geregelt. Sobald ich die erste Rate vom Kaufpreis ( Anzahlung )
habe, hole ich mir nen LKW und räume das jetzige Haus.
Mit zwei Fuhren ist alles erledigt, innerhalb von 4 Tagen. Bin ja alleine und
habe keine Helfer.
Da wo ich hin ziehe, das gebe ich erst bekannt, wenn ich umgezogen bin.
Ich verrate nur soviel, es geht nach Rheinland Pfalz.
Ich habe einen Makler dort wo ich hin will. Er hält für mich zwei große Garagen
als Lagerraum bereit. Eine Garage ist mit einem Wohnmobil befahrbar. Also ausreichend.
Eine 2 Zimmerwohnung ist auch für mich reserviert. Die Hauptsache für mich ist,
ich bin erst mal da wo ich hin will. Dann kann ich mich in aller Ruhe nach was passendem
zum kaufen umsehen.
Fakt ist, der Käufer hat gestern seine Grundschuld beim Notar bestellt. Zahlungsaufforderung
hat er auch schon. In spätestens 2 Wochen muß die Anzahlung da sein. Dann wird umgezogen.
Es läuft alles.
Ich bleibe euch erhalten und gehe euch noch ne Weile auf die Nerven.
Wir sehen uns in BK.
mfg der ahnungslose Harald

Es gibt am Fronti viel zu schrauben, tun wir´s ihm an.

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Re: Der ahnungslose und seine Bastelei

Beitrag von Bigwaltens » Samstag 30. März 2019, 10:27

Moin Harald,
das sind endlich gute Nachrichten, ich freue mich, dass es bald so wird, wie Du es Dir wünschst.
Alles Gute erstmal und wir sehen uns - spätestens in BK

Gruss Walther
...wo wir sind ist vorn;
wenn wir hinten sind, ist hinten vorn...
...geht nicht gibt´s nicht!

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Re: Der ahnungslose und seine Bastelei

Beitrag von Asconajuenger » Dienstag 2. April 2019, 15:26

Super!

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Re: Der ahnungslose und seine Bastelei

Beitrag von ahnungsloser » Sonntag 7. April 2019, 03:19

Sodele ihr Leute

Es geht langsam vorwärts.
Ich habe gestern ne Brief vom Grundbuchamt bekommen.
Eine Eintragungsbenachrichtigung darüber, das am 2. 4. für die
Bank des Käufers die bestellte Grundschuld eingetragen
worden ist. Der Vater des Käufers hat seine bezahlte Eigentums-
wohnung in die Finanzierung seines Sohnes mit eingebracht.
Auch mit Grundschuldeintragung. Mit beiden Grundschuldeintragungen
ist die Finanzierung des Käufers abgesichert.

Jetzt stehen alle Ampeln auf grün.
Wird jetzt in ca 1 - 2 Wochen die Anzahlung rüber kommen.
Wenn die da ist, räume ich das Haus und ziehe in die Pfalz.
Wenn das Haus leer ist, kommt innerhalb von 14 Tagen der
Rest vom Geld. Wird jetzt wohl alles richtig laufen.
Ansonsten lasse ich dem Alten die Eigentumswohnung weg pfänden.
Darauf werden sie es wohl nicht ankommen lassen.

Mein lieber Mann, war das jetzt eine schwere Geburt.
Werde euch weiter auf dem laufenden halten.
Bis die Tage.
mfg der ahnungslose Harald

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Re: Der ahnungslose und seine Bastelei

Beitrag von ahnungsloser » Dienstag 16. April 2019, 20:11

Sodele,
sagt man bei uns

Jetzt läufts. Aber der Reihe nach.
Habe heute Nägel mit Köppe gemacht. Seit dem
2. April steht dem Käufer seine Bank mit der Grund-
schuld bestellung bei mir im Grundbuch drinn.
Das sind zwei Wochen.
Ich habe heute auf dem Amtsgericht angerufen, und mich
erkundigt wie das mit dem Gerichtsvollzieher funktioniert.
Da das Büro nur bis 11 Uhr 30 besetzt ist, und morgen ge-
schlossen ist kann ich dort erst am Donnerstag etwas erreichen.
Mein Makler hat um 14 Uhr den Käufer angerufen und ihm gesagt, das ich
am Donnerstag zum Gerichtsvollzieher gehe. Hoppla ist der
nervös geworden.
Ich habe um 15 Uhr auf der Bank des Käufers angerufen. Den zuständigen
Berater habe ich nicht gekriegt. Ich habe seiner Sekretärin gesagt,
sie soll ihm ausrichten das ich am Donnerstag zum Gerichtsvollzieher
gehe, der dann in den nächsten Tagen bei der Bank aufschlagen wird.
Jetzt kommts. Um 16 Uhr schließt die Bank. Um 18 Uhr 30 ruft mich der
Bank Mensch zurück. Er hat mir am Tel. gesagt, es ist jetzt alles erledigt,
und er wird morgen sofort mit Priorität A alles in die Wege leiten, und alles
dafür tun, das die Anzahlung rausgeht. Er will versuchen, das der Kaufpreis
eventuell - wenn er es durch bekommt - auf einmal bezahlt wird.
Daraufhin habe ich ihm gesagt, wenn er das hinbekommt, räume ich innerhalb
einer Woche komplett mit Schlüssel Übergabe. Daraufhin hat er zugesagt,
mich telefonisch über jeden weiteren Schritt zu informieren.
Was so eine Ankündigung mit nem Gerichtsvollzieher alles bewirkt, das ist
schon erstaunlich. Vermutlich kann ich dann nach Ostern umziehen.
Schauen wir mal wie es wird.
Jetzt bin ich guter Dinge, und halte euch auf dem laufenden.
mfg der ahnungslose Harald

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Re: Der ahnungslose und seine Bastelei

Beitrag von ahnungsloser » Donnerstag 18. April 2019, 20:56

Sodele

Am Mittwoch nach Ostern gehts los. Heute um 16 Uhr 30 ist die Anzahlung
eingetrudelt. Am Dienstag nach Ostern werde ich den LKW ordern, am
Mittwoch holen und dann gehts los. 2 bis 3 mal fahren, dann ist alles erledigt.
Alles genaue erfahre ich am Dienstag morgen. Dann ist der Makler aus dem Oster-
urlaub zurück. Nur soviel vorab, es geht in den Hunsrück.
mfg der ahnungslose Harald

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