Rostschutz Test für unsere Fronteras

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Frontmann

Re: Rostschutz Test für unsere Fronteras

Beitrag von Frontmann » Montag 5. September 2016, 09:00

die noch filigranderen Träger, die es früher gab und die, die heute noch auf den Firmenfahrzeugen der GWS-Branche drauf sind, sind auch verzinkt. Warum verzogen die sich nicht hmm

Wolf 1

Re: Rostschutz Test für unsere Fronteras

Beitrag von Wolf 1 » Montag 5. September 2016, 16:36

zuerstmal ist Zink kein Non+Ultra, nicht umsonst wird im Wasserleitungsbau meißtens auf dieses verzichtet.Im Schnitt in 10 Jahren sind bei uns alle Verzinkten Leitungen von innen so verostet, das sie nur Ausschuß sind.
Am schlimmsten wirds mit den Enthärtungsanlagen via Salz, eine Nachdosierung mit jeweils Quantophos F?(je nach Härtegrad etc.) ist vorgeschrieben.
Gleiches mit den verzinkten Teilen hab ich auch in den Stellboxen für Kühe/Pferde etc. festgestellt.Eisenteile sind oft durchgerostet obwohl sie verzinkt sind.

Mit den Jahren hab ich festgestellt, das vorsichtig eingesetzte Rostumwandler durchaus ihre Wirkung erfüllen.

Ein verzinkter Halter der jetzt seit vier Jahren dem Straßenverkehr(Winter) ausgesetzt wurde.Nach dem ca. 3. Jahr war die Schutzschicht weg.
Bild
die einzige große rostige Stelle am Ramen Y61 wurde vom Rost abgeschliffen und anschließend mit Rostumwandler behandelt.
Bild
gleiches gillt auch für die Kante.Nur minimal und vorsichtig aufgetragen
Bild

Nach der Behandlung muß das sehr sauber mit Wasser abgespühlt werden, gut durchtrocknen.

Die Rostumwandler dürfen keinesfalls in irgendwelche Falze/Hohlräume etc. kommen, ein erneuter viel schlimmerer Rostbefall ist die Folge.

Nachbehandlung die nächsten Tage

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bukarest
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Re: Rostschutz Test für unsere Fronteras

Beitrag von bukarest » Montag 5. September 2016, 19:16

@ Wolf 1

Hasté, hoffentlich den "Dicken" auch so behandelt..... grr grr

Gruß
Peter :lol2:
Man kann sich "ALLES" erlauben, wenn man gewillt ist die Konsequenzen zu tragen.

Wolf 1

Re: Rostschutz Test für unsere Fronteras

Beitrag von Wolf 1 » Montag 5. September 2016, 19:43

bukarest hat geschrieben:@ Wolf 1

Hasté, hoffentlich den "Dicken" auch so behandelt..... grr grr

Gruß
Peter :lol2:
das war die Testphase, mit verschiedenen zum Teil sehr unterschiedlichen Kombinationen von Öl/Phosphor/Fettgemischen. :funny:

Hoffentlich mußt du hier nicht mehr rann, wenn dann nur mit Schutzanzug, sehr aggressiv das Zeugs, auch nach Jahren :lol2:

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Re: Rostschutz Test für unsere Fronteras

Beitrag von Dedel100 » Sonntag 16. Oktober 2016, 23:33

Hallo, ich hab nun fast den ganzen test gelesen...aber hat schon mal jemand einen ganzen Rahmen vom Frontera, o.ä. sandgestrahlt, und dann Feuerverzinken lassen ?
Gruß DEDEL

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Re: Rostschutz Test für unsere Fronteras

Beitrag von karman911 » Sonntag 16. Oktober 2016, 23:57

mit einem frontera rahmen weiß ich nicht......aber mit einem campo rahmen hat das schon jemand gemacht......
nur wer sich hohe ziele setzt, kann auch großes erreichen
suche; blaugetönte frontscheibe mit blaukeil für frontera a
wer viele fragen stellt, bekommt viele antworten.......auch die, die er nicht hören wollte

Wolf 1

Re: Rostschutz Test für unsere Fronteras

Beitrag von Wolf 1 » Montag 17. Oktober 2016, 13:48

Dedel100 hat geschrieben:Hallo, ich hab nun fast den ganzen test gelesen...aber hat schon mal jemand einen ganzen Rahmen vom Frontera, o.ä. sandgestrahlt, und dann Feuerverzinken lassen ?
Gruß DEDEL
also ich würde einen "alten" Rahmen aus einem Zink Tauchbad nicht haben wollen.In versch. Foren werden immer wieder das zusätzliche Gewicht,Materialverzug,....und die ganzen mit zink vollgelaufenen Gewinde aufgeführt.
Den alten Rost wirst du niemals von innen aus dem Rahmen rausbekommen.

Alternativ würde ich das Epoxy 2k als Grundierung nehmen, ist so ziemlich das einzige mit aktivem Rostschutz.
Wenns ausgehärtet ist, kann man ruhig mal mit einem spitzen Gegenstand kratzen, wird an der Oberfläche ziemlich hart.

Den Rahmen würde ich von innen säubern, gut trocknen und mit Fluidfilm Liqiud A fluten.

Hier das Epoxy 2k

Bild

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Re: Rostschutz Test für unsere Fronteras

Beitrag von karman911 » Montag 17. Oktober 2016, 18:48

rost im inneren wird im säurebad entfernt und in die gewinde dreht man schrauben :wink: .....aber gewicht (wenn richtig gemacht unwesentlich) und evtl. verzug sind argumente dagegen.....

von außen streichen würde ich brantho 3in1 empfehlen........ :meinung:

und innen mike sander..... :meinung:
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Wolf 1

Re: Rostschutz Test für unsere Fronteras

Beitrag von Wolf 1 » Montag 17. Oktober 2016, 19:33

karman911 hat geschrieben:rost im inneren wird im säurebad entfernt und in die gewinde dreht man schrauben :wink: .....aber gewicht (wenn richtig gemacht unwesentlich)
aha, das dachte ich auch immer.Um das genauer beurteilen zu können, sollte man den den jeweiligen Rahmen von innen kennen.

Die ganzen Falze/Verstrebungen gestalten sich oft sehr kompliziert.Hohlräume etc. werden sicherlich mit Zink zulaufen.Nicht umsonst wird immer wieder auf das zus. 'Gewicht hingewiesen.

Archivbild hier(Quelle)
http://www.offroad-forum.de/viewtopic.p ... &start=210
Bild

----
BK 3.1 wird sich die nächsten Jahre erstmal beweisen müssen, wird aber alleine von der Konsitistenz nicht an Epoxy 2k heran kommen

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Re: Rostschutz Test für unsere Fronteras

Beitrag von karman911 » Montag 17. Oktober 2016, 21:51

hatte mich ja intensiv mit dem thema beschäftigt.......und ja, das mehrgewicht kann auch mal deutlich über 20kg liegen.....aber das ist bei einem geländewagen oder pickup ein zu vernachlässigender wert...... :meinung:

der aus deinem link hat auch brantho genommen :wink:
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Re: Rostschutz Test für unsere Fronteras

Beitrag von schnappo » Montag 17. Oktober 2016, 22:50

Grüße,
also "Feuer"verzinken würde Ich den Rahmen nicht, warum:
Weil, die Säure zwischen die Falze kricht, dort logischer weise nicht komplett austrocknen kann.
alles gut wenn im späteren Leben den Rahmens die Zinkschicht nicht reist und kein Wasser dorthin kommt. Ansonsten wird die Säure wieder Aktiv und frist sich weiter durch, und dass geht verdamt schnell.
dazu kommt die Frage ob das Säure Bad (glaub 12% Salzsäure ) überhaupt schafft den Rost komplett "wegzufressen" wenn der Rahmen innen sauber ist, das ist erstmal die Vorraussetzung,
was sicher keiner sehrgut hin bekommt. weil es immer irgendwelche Ecken gibt die man nicht sauber bekommt.
Der Verzug von dem Rahmen ist ein anderes Ding.
Anbauteile kannst Du verzinken lassen, das ist kein Problem, sei aber vorsichtig bei überlappenden Blechen.
Ich habe das Glück das Ich einen Verzinker im Freundeskreis habe, der kann so manchen guten Tip geben.

So denn Gruß Schnappo

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Asconajuenger
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Re: Rostschutz Test für unsere Fronteras

Beitrag von Asconajuenger » Sonntag 23. Oktober 2016, 21:35

Rostumwandler ist ja auch nichts anderes als Säure, und das Zeug deaktiviert (verdünnt bis nicht mehr ätzend) man ja mit Wasser.
Nach nem Säurebad wird das auch gemacht werden müssen, also kann sich dann nichts mehr Aktivieren durch Wasser.
Und bei Rostumwandler bildet sich ja auch eine Oxydschicht, die das ganze schützt.
Man darf es ja dann auch nicht mehr schleifen.

Wolf 1

Re: Rostschutz Test für unsere Fronteras

Beitrag von Wolf 1 » Montag 24. Oktober 2016, 14:59

Asconajuenger hat geschrieben: Nach nem Säurebad wird das auch gemacht werden müssen, also kann sich dann nichts mehr Aktivieren durch Wasser.

Was gemacht werden muß, und was gemacht wird, sind zwei paar Stiefel.

mittlerweile bin ich soweit, das ich keinem mehr vertraue und 200 km weit zu meinem alten Schrauberkumpel fahre. hmm

schnappo
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Re: Rostschutz Test für unsere Fronteras

Beitrag von schnappo » Donnerstag 3. November 2016, 00:12

Grüße,
also offiziell tauchen die Jungs die "fast " alles ins Zinkbad beim Feuerverzinken,
aber wenn du einen "Zinker" als Kumpel hast und der dir mal das "Hintergrundwissen " erzählt, dann denkst
man etws anders.
Mein Rahmen ist komplett gestrahlt worden danach 2K Grund und 2K Farbe.
und von innen Staubsauger, Ofenrohr Stahlbürste und wieder Staubsauger dann das Hohlraumzeug
mit dem Schafwollfett in der Mischung. :meinung:
Aber trotzdem, jeder denkt er macht es richtig das ist aber immer
noch besser als garnix zu machen gegen den Rost. :meinung:

Schnibble
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Re: Rostschutz Test für unsere Fronteras

Beitrag von Schnibble » Sonntag 23. Dezember 2018, 09:28

Hallo Jungs

jetzt bin ich aber überrascht (n.b. Neuling in Sachen Monterey - siehe vorstellung) -- wie sich hier manche mit dem Thema Rostschutz auseinandergesetzt respekt --- ich muss das ganze irgendwann mal durchlesen ^^
Da ich meinen Monterey jetzt mal Strassentauglich machen möchte - noch hat der Rahmen nur etwas Flugrost bzw. lackabplatzer...aber weit weg von was schlimmen - und das soll auch so bleiben 8)


Der Beitrag hat 2006 begonnen - möchte es aber mal ausgraben - geht die interessante Studie mit den Gartenblechen noch weiter? (nur eine Frage aus interesse)
Was in dem Test fehlt - und das sollte man wirklich nicht unterschätzen - das sind die Bewegungen von Rahmen/Karrosserie!
Ein spröder Lack - hält zwar wohl super auf einem statischen Blech oder einem Gartenzaun....aber nicht am Auto - kriegt Risse, platzt ab und wird unterwandert (das soll kein Vorwurf an den Tester sein...nur ein Hinweis)
z.b. soll Hammerite zwar super am Gartenpfosten halten (statisch) aber für einen Fahrzeugrahmen absolut ungeeignet.

Meine persönlichen Erfahrungen --- Tauchbadentlackung + Tauchbadverzinkung - würde ich nicht machen. Das Problem sind die Falze - dort bleibt von der Entlackung restmaterial über - und das kann gerne mal zu problemen führen. Für einen Hohlrahmen...ok, warum nicht. Kollege hat das mit einer Karrosse gemacht (Käfer) -- war nach ein paar Jahren ein böses Erwachen.

Interessanterweise habe ich in dem Test manche Produkte wiedergefunden, auf die ich pers. auch schwöre bzw. schon sehr gute erfahrungen gemacht habe!

Ich gehe vom folgenden aus - also Grundbasis: Rost ist eine Oxidation - das entsteht hauptsächlich durch Luftkontakt und eher weniger durch Wasser -- es wird aber durch Wasser + Salz beschleunigt/begünstigt.
Rost kriegt man nie zu 100% gestoppt - nur eingedämmt.... und ganz entfernen ist oft unmöglich (ob es es nötig ist, ist ein anderes thema)

Ich habe vor ca. 12 Jahren meinen T2b am Unterboden versiegelt:
Zuerst mit Hochdruckreiniger den Unterboden von losem Material befreit (unterbodenschutz und was sonst noch alles so drunterhängen kann)
anschliessend mit der Drahtbürste den Rost abgebürstet - da wo ich nicht beikam - lokal mit Sandstrahlen (nur leicht) nachgeholfen um den groben Rost zu entfernen.
Lokale stellen - vor allem Innenraum - mit Fertan behandelt - Hohlräume auch mit Fertan durchgespült
Anschliessend mit Owatrol öl den kompletten Unterboden eingesprüht.

2009-2010 Komplettrestauration --- das Probestück Hammerite am Rahmen wieder abgeschliffen weil rissig..... (zum Thema spröder Lack)
und den Unterboden (Owatrol ist übrigens kein Lack, sondern "durchsichtig") nach Kontrolle ob sich nix verändert hat mit Brantho Korrux 3in1 zugelackt.

2014 -- keine Veränderung festgestellt - mit Unterbodenschutz "Steinschlagschutz" nochmal komplett drüber (eigentlich drunter...aber egal :lol: )
Ich müsste eigentlich noch immer Mike Sanders durch die Hohlräume jagen...... (im Fahrgestellhohlraum habe ich es bereits eingebracht....)


Der Monthy soll ähnliches erfahren - zunächst am Rahmen
Rost abbürsten
Owatrol
Brantho Korrux 3in1

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JEOH
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Re: Rostschutz Test für unsere Fronteras

Beitrag von JEOH » Freitag 4. Januar 2019, 22:24

Moin,

mit Interesse gelesen - das genannte Owatrol ist dann sicher nur das Öl, weil durchsichtig. Nicht der Rostschutz-Primer - Richtig?

Glückauf und
Gruß Jan

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