Fronti im Schnee neben die Straße gesetzt

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T-One
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Fronti im Schnee neben die Straße gesetzt

Beitrag von T-One » Samstag 16. Januar 2016, 16:55

Hallo,

bin immer noch etwas durch den Wind, mein Fronti ging heute im Allrad auf Schneefahrbahn plötzlich geradeaus in einer Linkskurve und hab ihn dann durch ne Schneewand in den Straßengraben gesetzt, wo ich unsanft durch einen Baumstumpf zum halt kam. Ich war nicht wirklich sehr schnell dran, vielleicht 40 km/h hinter einem Volvo CX70. War auch ein Fahrfehler, bin voll auf die Eisen, dann ging es halt nur noch geradeaus, die Nerven nicht zu Bremsen sollte man halt haben.....

Jedenfalls hat es mir nun rechts vorne die Stoßstange eingedrückt, man sieht aber fast nichts von außen, und die rechte Radaufhängung hat wohl am meisten abgefangen.
Bin noch 5 Kilometer langsam weiter gefahren, hatte keine Schläge im Lenkrad, damit es geradeaus ging musste ich jedoch das Lenkrad auf 9-10 Uhr halten. Das ganze rechte Vorderrad ist jetzt ungefähr 1 cm nach hinten versetzt und steht nicht mehr in der Spur.

Wie kann ich nun am besten feststellen was es mir da alles zerbröselt hat? Ich hoffe ja nur die Spurstange....

Seltsam war auch, dass mir das ganze 200 meter nach dem ich den Allrad einlegte passierte, davor hat sich der Wagen trotz leichter Schneefahrbahn (keine durchgehende feste decke) recht gut gehalten. Wie seht ihr das mit dem Allradantrieb bei Schnee?
Mir kam eben vor, dass sich das Fahrverhalten ziemlich verschlechterte. Und wenn ich drüber nachdenke.....: ohne Mitteldiff drehen sich ja zwangsläufig die Räder in der Kurve ungleich und verlieren dadurch den halt zur Fahrbahn?¿?¿

Wie gesagt, vermutlich hätte ein leichtes lenken und Gasgeben mit dem Allrad sofort den wagen stabilisiert, aber danach ist man ja meist schlauer....

Grüße

T-One

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Re: Fronti im Schnee neben die Straße gesetzt

Beitrag von JEOH » Samstag 16. Januar 2016, 18:42

Moin und Herzliches Beileid!
Gut, das Du DIR nichts getan hast!
Befürchte einen Kapitalen Schaden, siehe die Erfahrung von Bukarest und dem Eichhörnchen! :meinung:
Gruß Jan

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Re: Fronti im Schnee neben die Straße gesetzt

Beitrag von Toto » Samstag 16. Januar 2016, 19:09

Hallo, wenigsten ist dir nichts passiert.

Zum Thema fronti Allrad in Schnee,

Ja nach verbauter Hinterachse und vor allem bei guten gripp beider Räder hinten wird der fronti gerade aus über die gelenkten Ränder geschoben.
Der fronti hat kein differenzial zwischen vordere und Hinterachse.
M.f.G.



Toto

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* Lest euch bitte auch die Regeln durch und haltet euch daran.
* Wenn ihr Probleme habt einfach eine private Nachricht an mich schreiben.


Gehe nicht, wohin der Weg führen mag, sondern dorthin, wo kein Weg ist, und hinterlasse eine Spur.

(Jean Paul, deutscher Schriftsteller, 1763-1825)

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Re: Fronti im Schnee neben die Straße gesetzt

Beitrag von Anti-Flachtaxe » Samstag 16. Januar 2016, 20:11

Hoffentlich hat es den Rahmen nichts getan.

Leg dich mal morgen unter den Fronti und schau dir die Sache mal an, auch mit Bildern.

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Re: Fronti im Schnee neben die Straße gesetzt

Beitrag von bukarest » Samstag 16. Januar 2016, 20:33

Ich drück Dir die Daumen, das der Rahmen heile ist, war bei mir nicht, bei 30 - 35 kmh

Bild

Bild

Bild

Gruß
Peter
Man kann sich "ALLES" erlauben, wenn man gewillt ist die Konsequenzen zu tragen.

Wolf 1

Re: Fronti im Schnee neben die Straße gesetzt

Beitrag von Wolf 1 » Sonntag 17. Januar 2016, 08:12

T-One hat geschrieben: Wie gesagt, vermutlich hätte ein leichtes lenken und Gasgeben mit dem Allrad sofort den wagen stabilisiert, aber danach ist man ja meist schlauer....

Grüße

T-One
das will geübt sein, so einfach ist das nicht.In obigen Fall für Fahranfänger mit diesem Allradsystem; Kupplung drücken wenn er über die Vorderräder schiebt, dann stabilisiert er sich wieder.

Um eine Achsvermessung wirst du wohl nicht herummkommen hmm

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Re: Fronti im Schnee neben die Straße gesetzt

Beitrag von Teutodriver » Sonntag 17. Januar 2016, 23:23

Unfall 4.jpg
Totalschaden. Und weder die Airbags haben ausgelöst, noch habe ich in den Gurten gehangen ....... :wand:
Ich denke auch, das du auf die Bühne musst.
Das Leben geht nicht immer geradeaus, aber auch Berge können Spaß machen................

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Re: Fronti im Schnee neben die Straße gesetzt

Beitrag von Anti-Flachtaxe » Sonntag 17. Januar 2016, 23:44

@Teutodriver, was war der Grund zum Totalschaden?

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jj.77
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Re: Fronti im Schnee neben die Straße gesetzt

Beitrag von jj.77 » Montag 18. Januar 2016, 05:50

Teutodriver hat geschrieben:... Und weder die Airbags haben ausgelöst, noch habe ich in den Gurten gehangen .......
So war's bei mir auch.

Bild

Das Häuschen war so weit gestaucht, dass sich das Ziehen nicht rentiert hat. Es hätte vorne alles abgebaut und teilweise ersetzt werden müssen.

Wenn der Schlag aber bei T-ones Auto unten rein gegangen ist, so dass das Rad etwas nach hinten steht, dürfte die Sache deutlich besser aussehen. Das könnte mit ein paar Aufhängungskomponenten und einer Felge getan sein.

Hier ist der Versatz gut erkennbar. Wenn diese Schraube noch senkrecht steht, sitzt das Häuschen noch richtig auf dem Rahmen:

Bild
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Re: Fronti im Schnee neben die Straße gesetzt

Beitrag von Wolf 1 » Montag 18. Januar 2016, 12:02

Teutodriver hat geschrieben: Ich denke auch, das du auf die Bühne musst.


jup, rein optisch war so gut wie nichts zu sehen am Rahmen.
Erst die Vermessung hat dann einen Totalschaden ans Licht gebracht, hier wars aber die HA grr
Bild
Bild

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Re: Fronti im Schnee neben die Straße gesetzt

Beitrag von 4matic Günni » Montag 18. Januar 2016, 19:46

T-One hat geschrieben:
Bin noch 5 Kilometer langsam weiter gefahren, hatte keine Schläge im Lenkrad, damit es geradeaus ging musste ich jedoch das Lenkrad auf 9-10 Uhr halten. Das ganze rechte Vorderrad ist jetzt ungefähr 1 cm nach hinten versetzt und steht nicht mehr in der Spur.

Wie kann ich nun am besten feststellen was es mir da alles zerbröselt hat? Ich hoffe ja nur die Spurstange....

Grüße

T-One
Wäre nur die Spurstange (oder anders teil der "Verbindung" Lenkrad/ Rad/ Rad beschädigt/ verbogen), dann würde das Rad hinsichtlich der spur nicht mehr "gerade" stehen (= schief stehendes Lenkrad beim geradeaus fahren). Da du aber schreibst, das sich das rechte V.- rad sichtbar nach hinten "verschoben" hat, dürften wohl eher einer o. beide Dreieckslenker, Achsschenkel, Traggelenke o. schlimmstenfalls die Aufhängungspunkte der Dreieckslenker am Rahmen beschädigt worden sein.
Demontiere das rechte V.-rad u. sieh dir die ganze Aufhängung einmal genau an! Eventuell kannst du ja schon eine Beschädigung erkennen!
Wenn du so nichts finden kannst, die linke Seite ist i.O., vielleicht hilft dir ein vergleichen von links nach rechts..., die "Veränderung" zu finden!

Vielleicht habe ich das ja überlesen aber was für einen Frontera fährst du genau?

MfG Günter

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Re: Fronti im Schnee neben die Straße gesetzt

Beitrag von Henri S. » Mittwoch 20. Januar 2016, 08:36

:o ich dachte, der Wagen ist stabil hmm

Wolf 1

Re: Fronti im Schnee neben die Straße gesetzt

Beitrag von Wolf 1 » Donnerstag 21. Januar 2016, 10:08

Henri S. hat geschrieben::o ich dachte, der Wagen ist stabil hmm
der hebt schon was aus, nicht wie das Alugerippe von einem Defender :o

Bild

War der von einem Bekannten und der Hänger von meinem Schrauberkumpel, hat glaub 1-2 Rollen gemacht.Der Fronti war hinten noch mit Motorenteilen vollgeladen und mit drei Mann besetzt.
Einer hatte sich schwer verletzt, die anderen nur leicht.Problem waren auch die Eisenteile im inneren die wie Geschosse rummgeflogen sind.

Was sagt uns das: Der beste Karren bringt nix, wenn mans mit der Ladungssicherung nicht so genau nimmt hmm

Henri S.
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Re: Fronti im Schnee neben die Straße gesetzt

Beitrag von Henri S. » Donnerstag 21. Januar 2016, 14:53

grr immer Gurten und Zurren!
Kumpel hat mich mal gefragt, weshalb ich soviele Gurte verwende, hinten ein Kettchen und eines vorne, reicht aus... Wie ich das mache bleiben die Betonträger ja auf dem Auflieger... hmm
Hatten Teile für Stadion in Düsseldorf gefahren :smoke:

Frontmann

Re: Fronti im Schnee neben die Straße gesetzt

Beitrag von Frontmann » Donnerstag 21. Januar 2016, 15:04

Viele PKW-Fahrer werden auch vom Reserverad oder Werkzeug erschlagen, weil es nach Gebrauch nicht wieder ordentlich befestigt wird. Auf Fiffi sollte "fixiert werden.

Wir schweifen ab! :oops:

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Re: Fronti im Schnee neben die Straße gesetzt

Beitrag von Henri S. » Donnerstag 21. Januar 2016, 16:48

:anim: ich bin mit dem Fahrverhalten von meinem Fronti im Schnee zufrieden, zieht wie Schmidt's Katze und hat Bodenfreiheit. Beim PKW ist immer der feste Schnee im und hinterm Radkasten ein Problem. :meinung:

Frontmann

Re: Fronti im Schnee neben die Straße gesetzt

Beitrag von Frontmann » Freitag 22. Januar 2016, 08:18

Habe leider keinen Vergleich zur Katze vom Schmidt, aber ein ganz klein Wenig kommt es auch auf die Reifen an. Meine ehemaligen Pirelli waren nichts, also eher so, wie der Pinguin von Lemkes.

Henri S.
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Re: Fronti im Schnee neben die Straße gesetzt

Beitrag von Henri S. » Freitag 22. Januar 2016, 10:00

Pinguin? Ist doch ein Hecktriebler? :ironie:

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JEOH
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Re: Fronti im Schnee neben die Straße gesetzt

Beitrag von JEOH » Freitag 22. Januar 2016, 19:24

hmm Was ist denn nun mit dem Frontera aus der verholzten Schneewehe?
Gruß Jan

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Re: Fronti im Schnee neben die Straße gesetzt

Beitrag von T-One » Mittwoch 3. Februar 2016, 14:47

So,

hat eine Zeit lang gedauert, aber nach Vergleich mit der anderen Seite und Abmessung des Rahmen ist nun klar was kaputt ging.
Der obere und untere Querlenker samt Lager muss gewechselt werden, die Spurstange muss ebenfalls gewechselt werden. Der Rahmen selber hat wohl nichts abbekommen, schaut jedenfalls gut aus. Da ich auch gleich eine Mängelliste vom FOH für das Pickerl machen ließ, werde ich mich nun auf den Ersatzteilmarkt begeben und mal schauen was ich alles zusammenkratzen kann. Da bin ich auch schon gleich beim teuersten Teil von allen, der Druckschlauch der Servo leckt, dieser sei laut FOH schweineteuer. Einer ne Ahnung wo man sowas zu brauchbaren Preisen herbekommt? Hab den alten Thread zu den Schläuchen schon gefunden, da gabs aber auch keine wirkliche Lösung ausser: "anfertigen lassen und ja nich sagen das es für eine Lenkung eines PKW ist".

Grüße

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Re: Fronti im Schnee neben die Straße gesetzt

Beitrag von jj.77 » Mittwoch 3. Februar 2016, 15:14

Schick mir mal per PN einen Wunschzettel. Mal sehen, was da ist.
Mit Gruß aus Bad Hönningen
Joachim


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Re: Fronti im Schnee neben die Straße gesetzt

Beitrag von fronti v8 » Mittwoch 3. Februar 2016, 22:38

Ich bin mit meinem alten Schlauch zum Hydraulk fritzen und hab gesagt an meinem Pomsenschlepper wär der Schlauch von Kraftheber geplatzt. 15 Minuten später und 25€ ärmer hatte ich einen neuen Schlauch. Das ist nie aufgefallen, auch beim Tüv nicht. Du kannst aber auch im Pkw Zubehör 180€ für einen Schlauch von Triscan bezahlen der genauso aussieht.
es gibt keine schlechten wege es gibt nur schlechte autos!
sterne gehören an den himmel und nicht auf die straße!

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Re: Fronti im Schnee neben die Straße gesetzt

Beitrag von T-One » Dienstag 9. Februar 2016, 12:19

Hallo,

ich bin grad am zusammenschreiben was ich alles brauche, dabei sind auch einige Neuteile (Lager), da hab ich dann auch schon ein Problem mit der Verfügbarkeit.

http://ecat24.com/opel/catalog/part/1/2 ... 881,30882/

Teil 8 und 11
8 97138389 302293 BUCHSE,DREHBOLZEN-LENKER UNTEN,VORN (NML- 97366491 3 02 944 VERWENDEN)
Bekome ich aus irgendeinem Russischen Online-Shop, aber
11 97179420 302294 BUCHSE,DREHBOLZEN-LENKER UNTEN,HINTEN (NML.- KEIN ERSATZTEIL)

Ist hier angegeben als "Kein Ersatzteil".

Jemand eine Ahnung wo man sowas trotzdem beziehen kann, habe Google belastet, aber wenn ich was fand, ist es nicht mehr lieferbar.

Grüße

T-One

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Re: Fronti im Schnee neben die Straße gesetzt

Beitrag von 4matic Günni » Dienstag 9. Februar 2016, 13:36

T-One hat geschrieben:Hallo,

ich bin grad am zusammenschreiben was ich alles brauche, dabei sind auch einige Neuteile (Lager), da hab ich dann auch schon ein Problem mit der Verfügbarkeit.


Jemand eine Ahnung wo man sowas trotzdem beziehen kann, habe Google belastet, aber wenn ich was fand, ist es nicht mehr lieferbar.

Grüße

T-One
Frag doch mal jj.77 ob er nicht einen kompletten Dreieckslenker in ordentlichem zu stand hat!
Mir ist beim lesen hier im Forum nocht nicht aufgefallen, das die "Lagerbuchsen" extrem verschleiß auffällig wären... u. da etliche Fronteras mit "relativ" niedriger Laufleistung "verschrottet" werden, könnte er vielleicht etwas vernünftiges haben.

MfG Günter

P.S. Press die alten Lager doch einmal aus dem Lenker. Dann kannst du die ordentlich vermessen u. mit etwas glück past etwas von einem anderen FHz. !

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Re: Fronti im Schnee neben die Straße gesetzt

Beitrag von T-One » Mittwoch 4. Mai 2016, 21:48

Hallo,

zur Gesamtsituation ein kurzes update via Audio:

https://www.youtube.com/watch?v=8ITneSm ... be&t=1m49s

Ja, er geht wieder. :D

Im großen und ganzen war alles nicht einmal sooo schlimm.
Da ich sowieso das Pickerl machen musste stand einiges an.
Bremsen VA/HA, Achsmanschetten, ein paar Bremsschläuche, die leckenden Servoschläuche und -Leitungen sowie alle Flüssigkeiten.

Also machte ich mich im März mit meinem Bruder (der mir hier tatkräftig mit Hebebühne und VW T3 know how zur Seite stand) drauf dem Fehler auf den Grund zu gehen. Erstmal musste der Fronti huckepack von seinem tristen Dasein auf dem Opel Werkstatt Parkplatz befreit und nach Innsbruck geschleppt werden. Der Mechaniker-Meister ließ uns noch eine Bestätigung unterschreiben, dass er uns darüber aufklärte, dass das Fahrzeug so im Straßenverkehr keines falls bewegt werden dürfte. Grund ein fast beinahe ausgeschlagener Spurstangenkopf und extremes spiel im Lenkrad.

Kennt hier jemand den Arlbergpass? Da der Tunnel unten zu war, musste der eher schmalbrüstige Syncro den Langen da drüber ziehen, eine ziemliche Tortur im Roten Temperatur- und Drehzalbereich.
Bild

Über zwei längere Wochenenden haben wir uns dann dran gemacht.
Dank einigen Threads hier und dem TIS2000 ging das ganze bis auf einige "Würgereien" ziemliche reibungslos von der Hand und hab einiges gelernt:
  • Aus versehen ging ein ABS-Ring in die Brüche (da sollte man also mit einem Gummihammer nicht draufhauen).
    Es gibt wohl 2 verschiedene Servolenkungssysteme, jedenfalls 2 verschiedene sets an Schläuchen und Leitungen (und wenn man genug Zeit, Nerven und etwas Kraft einsetzt, passt auch der Falsche)
    Ich hab ziemlich sicher nen leichten Versatz des Häuschens, jedenfalls sind die schrauben rechts nicht alle voll gerade (mein Bruder meinte: "Ist doch ein Geländewagen, das geht schon" (er schraubt mit Kollegen an alten Land Cruisern), und es geht...)
    Bremsen entlüften ist ein Horror (jetzt weiß ich, dass an der Hinterachse auch ein Ventil ist, ich dachte ich verzweifle)
    In den langen passen Innenbelüftete Bremsscheiben von Brembo und Febi Bilstein (alter voll Racing! :lol2: )
    Ohne Spritzlappen vorne macht man sich die ganze Karre dreckig (siehe oben).
Der falsche Radstand vorne war eigentlich nur die Spurstange die beim Aufprall wohl am meisten abbekommen hat.
Wir haben die Köpfe auf beiden seiten gewechselt und als Draufgabe noch die Lager von den Stabis sowie die Stabilisatorgelenke selber.
Die Gummilager von der Stabistange waren durch das Servoöl, welches von oben Kontinuierlich auf sie niederregnete, eigentlich nicht mehr wirklich als das zu erkennen, was sie sein sollten.

All das getan, ging es mit dem Fronti auf die erste Testfahrt und ab zu einem bekannten die Spur vermessen.
Spur vermessen war aber nicht drinnen -> Lenkradspiel enorm und überhaupt nicht auf 12 Uhr, war so eher bei 10 für den Geradeauslauf.

Nachdem wir uns das ganze Lenksystem so gut wie möglich angeschaut haben, bauten wir die Verkleidung des Lenkrades ab, und siehe da:
Die Abreißschrauben (die hier in irgendeinem Thread auch erwähnt werden) sind durch, das Lenkrad nur noch von 1 dieser Schrauben und der Plastikverkleidung in der Position gehalten. Wir staunten nicht schlecht :o

Schnelldurchlauf:
Also neue schrauben rein -> Lenkrad fest -> Spiel weg -> Auf zum Spur vermessen -> Spur eingestellt, tip top! -> beim ÖAMTC Pickerl -> tip top!

Und jetzt geht er wieder!

Vielen dank an die ganzen fleißigen Schreiberlinge, wir sind Einigemale in der Werkstatt mit dem Tablet in der Hand hier die Threads durchgegangen. Leider hab ich nicht viel Dokumentiert da wir einen recht engen Zeitplan hatten, die Garage mit Bühne musste bis anfang April leer sein, hatten also im gesamten nur 3 Wochenenden.
Aber nochmal vielen vielen Dank, wäre ohne manche Infos hier sicher länger gegangen.

Grüße

T-One

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Re: Fronti im Schnee neben die Straße gesetzt

Beitrag von JEOH » Mittwoch 4. Mai 2016, 23:29

respekt

Und Glückwunsch zum Pickerl. Wo wird gefeiert - in der Butzihüttn?
Gruß Jan

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Re: Fronti im Schnee neben die Straße gesetzt

Beitrag von T-One » Freitag 6. Mai 2016, 09:50

JEOH hat geschrieben:respekt

Und Glückwunsch zum Pickerl. Wo wird gefeiert - in der Butzihüttn?
Planötzenhof, Kaspressknödl essen ;)

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Re: Fronti im Schnee neben die Straße gesetzt

Beitrag von JEOH » Freitag 6. Mai 2016, 23:32

wahh
Das ist nun 22 Jahre her, das ich an der TiLaK g'wesen bin...
Gruß Jan

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