[Monterey A] Opel Monterey A --- Ich brauche Eure Meinung bzw. Eure Erfahrung! :-)

Hier könnt Ihr Probleme/Fragen zum Opel Monterey & ISUZU Trooper posten.

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Binford-3001
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[Monterey A] Opel Monterey A --- Ich brauche Eure Meinung bzw. Eure Erfahrung! :-)

Beitrag von Binford-3001 » Montag 31. Mai 2021, 16:09

Hallo zusammen.
:-)

Ich benötige eure Meinung bzw. eure Erfahrung, denn:

Hintergrund A:
Durch Corona gelang es mir, einen ca.-9.000€-Anhänger für faktisch einen Apple und ein Ei zu schießen, welcher hier bei mir auf meiner Baustelle goldigst-dringend benötiigt wird.
Der Anhänger darf maximal 2700kg wiegen, wird aber niemals an solche Gewichts-Belastungen heran kommen. Er wird derzeit (nicht von mir) grundsaniert und mit 100er-Zulassung bestückt; neu getüvt und dann angemeldet wird er auch.
Mein Fahrzeug hier - ein Van mit 2100kg Zugkraft - schafft es problemlos, den Anhänger (leer) zu ziehen.
Es handelt sich übrigens um einen Planen-Anhänger, der über 4m lang ist.
Er wird aller Voraussicht nach nie mehr als 1300kg aufnehmen und somit in der Regel nicht mehr als 1900kg auf die Waage bringen - eher weniger.
Nun ist da aber der Fakt, daß die "Rennleitung des hiesigen Asphalt-Ringes" - sollte da der Richtige mit äußerst wenig Humor stehen! - argumentieren könnte:
"Guter Mann! Du hast zwar nur 1400kg hinten dran hängen! Aber der Anhänger könnte ja bis zu 2700kg wiegen, weswegen dein Ottomobil das Teil nicht ziehen darf! Nun fritieren wir dich......"
Auf derartige Humorlosigkeiten würde ich gerne restlos verzichten können.

Lösung:
Ich besorge mir ein stärkeres Zugfahrzeug.
Seit einigen Wochen schaue und vergleiche ich.

(Fortsetzung hierzu folgt gleich. Nicht, daß mein Text für das Textfeld zu lang wird.....)
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Die Aktie muß Rendite (Fortschritt, Freude, Lebensqualität) bringen.
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Re: [Monterey A] Opel Monterey A --- Ich brauche Eure Meinung bzw. Eure Erfahrung! :-)

Beitrag von Binford-3001 » Montag 31. Mai 2021, 17:12

Ich versuche die ganze Zeit, das ganze Problem hier zu schildern.
Aber das Forum lässt mich mit der Begründung "Forbidden. Message seems to be Spam. Please wait........" nicht.

Hmpfgrrr!
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Fortsetzung "Opel Monterey A --- Ich brauche Eure Meinung bzw. Eure Erfahrung!" :-)

Beitrag von Binford-3001 » Montag 31. Mai 2021, 22:50

Meine Suchkriterien:
Gute Substanz!
Hat noch ein rundes Jahr + X TÜV!
Ist halbwegs leicht neu zu tüv'en!
Etwas älter = nicht zu viel Elektronik = kann man noch viel selbst dran machen!
Muß nicht alle 5km zur Tankstelle! (Ein 6-Liter-500PS-Panzer nützt mir also nichts!)
EK-Preis liegt zwischen 500€ und 4000€!
Kann direkt ohne große Bauarbeiten/Reparaturen eingesetzt werden!
Muß nicht zwingend voll Offroad-tauglich sein, wird Offroad eher sehr selten sehen!
Darf UND KANN jene 2700kg auch bergauf ziehen >>> RLP ist nicht flach, sondern teils recht bergig..... :wink:
Muß nicht 250km/h fahren können, aber 130km/h sollte ohne Anhänger drin sein.
Bevorzugt von Privat, Garantie brauche ich nicht! (aber Ehrlichkeit!)
Gibt nicht nach 500km den Geist auf!

Ich suchte nach folgenden Modellen:
RangeRover.
meistens nicht unter 3500€ zu kriegen.
meistens Probleme mit Hinterachs-Luftfederung.
unter 3500€ meistens Baustelle/ohne TÜV.
Landrover.
meistens nicht unter 3500€ zu kriegen.
meistens Probleme mit Hinterachs-Luftfederung und Anderem.
unter 3500€ meistens Baustelle/ohne TÜV.
Mercedes G-Klasse.
Kann ich mir nicht leisten.
Isuzu Trooper/Bighorn:
meistens nicht unter 3000€ zu kriegen.
unter 3000€ meistens Baustelle/ohne TÜV.
Dodge RAM:
Kann ich mir noch weniger als Mercedes G-Klasse leisten.
Jeep Grand Cherokee:
meistens nicht unter 3000€ zu kriegen.
unter 3000€ meistens Baustelle/TÜV-frei.
ich habe Angst, daß ich nen Tankwagen hinter mir herziehen darf.
Opel Monterey: (darauf kam ich nur durch Zufall!)
Ab 2500€ erhältlich.
Unter 3000€ meistens Baustelle oder TÜV-frei.
Rahmen etc. angeblich laut Internet unzerstörbar! (Opel soll dies besser als Isuzu gelöst haben. Stimmt das?)
Ist zwar verbrauchstechnisch kein Smart, aber dennoch recht genügsam!
Bei einem Großteil (laut Internet) früher oder später Probleme mit dem Motor!
Kat/Auspuff soll ja schon ab Werk rosten!
Der Turbolader soll wohl äußerst streng sein und keine minimalen Fehler verzeihen!
Umweltplakette / Steuer*: Tief dunkel-schwarz = 450 bis 850€ pro Jahr!
(*ich habe hier im Forum gesehen, daß manche von euch wohl gegen die Besteuerung Einspruch einlegten. Was ist denn jetzt daraus geworden? Ok, egal. 850€ Steuer bzw. Umweltplakette -8 = Dunkelschwarz halten mich nicht ab.)
Versicherung (ich hab SF4): 410€ bis 430€ Haftpflicht (Jährlich)!
Klingt recht vielversprechend!

Als ich am vergangenen Wochenende mal wieder routinemäßig das Internet durchsuchte, stieß ich in einem Randnischen-Forum auf ein ganz besonderes Fahrzeug, welches unmittelbar meine Aufmerksamkeit erregte!
(Ich habe etwas Sorge, daß ein/e Mitlesende/r hier mir den Wagen eventuell vor der Nase wegschnappen könnte, daher sage ich nicht wo und zu welchem Preis *blinzel-grins*. Ich bitte um Verständnis.)
Am Sitzfleisch der Welt steht ein Opel Monterey A.
Preis: Sehr sehr günstig im Vergleich zu allen anderen Gelisteten bei Mobile, Ebay-K und Co!
Ist jetzt 26 Jahre alt!
TÜV: Bis 2023 = frisch getüvt!
3.1 Liter TurboDiesel 115 PS mit originalen nachweisbaren 198.000km!
AHK = 3500kg angebliche Zugkraft! (2700kg reichen mir schon!)
Rahmen / Motor / Turbolader / Elektronik / etc.: 100% Funktion, keine Mängel!
Innenraum: Gepflegt!
Zustand: Nicht ganz werksneu, aber gut erhalten! (Hier und da außen ein paar kleinere Dellen und oberflächliche Kratzer.)(Hey, ich erwarte keinen Neuwagen!)


Ich erwartete eigentlich nicht, so schnell fündig zu werden.
Und jetzt ist da dieses Fahrzeug, welches ich in den kommenden Tagen besichtigen und ggf. kaufen werde.
(Ich hatte mit dem Eigentümer Kontakt. Er scheint ehrlich-aufrichtig zu sein, aber sicher bin ich mir nicht. Reden ist billig.)
Aber mir fehlt es an Kenntnissen!
Vorabrecherchen aus der Ferne ergaben (sofern ich richtig recherchierte):
Entweder habe ich ein sau Glück und es ist ein Goldbarren, wo zügiges Handeln gefragt ist!
Oder aber da stinkt was und es ist ein Fehlgriff!
Falls Fehlgriff, so habe ich mir derzeit aufgrund meiner Unerfahrenheit eine Chance von rund 50% ausgerchnet, diesen als Solches zu enttarnen!
Geplant war, daß ich mich erst mal bis Juli oder August fachwissens-technisch einlese und somit nicht ganz so unbeholfen dar stehe.
Ich bin also ratlos, habe mächtig Schweiß auf der Stirn stehn und setze meine Hoffnung hierbei ein bißchen auf euch.

Ich bin mit Geländewagen nicht vertraut.
Würde es sich um einen BMW E34/E36 handeln, so wäre ich bei weitem nicht so unbeholfen und könnte zu 300% sicherstellen, daß ich nach 5 Minuten sehr genauestens weiß, ob der Wagen ein Goldbarren, Durschnitt oder ein Fehlgriff ist.
Zwischen BMW E34/BMW E36 Technik und Geländewagen - besonders zwischen Opel und BMW - liegen meines Erachtens nach technisch ganze Welten!
Ich erhoffe mir somit von euch hier ein wenig Hilfe.
Denn ich habe wirklich Keinen, der sich mit Geländewagen halbwegs auskennt und bei Besichtigung mitfahren kann.
Fahrpraxis hierauf habe ich somit freilich auch keine! ;-)
Ich bin folglich völlig auf mich alleine gestellt.
1.)
Wenn ich vor dem Wagen stehe: Worauf genau muß ich achten? (Ja, Öldeckel/weißer Schleim, Rost, Porösitäten unten drunter etc. ist klar....)
2.)
Wie prüfe ich das Hinterachs-Differential, ob es funktioniert?
3.)
Könnt Ihr mir 5-10 eindeutige Symptome nennen, bei welchen ich den Opel Montere stehen lassen soll?
4.)
Könnt Ihr mir ca. 5 eindeutige häufige Symptome beim Motor (hier: 1995er 3,1 Turboodiesel) nennen, die mir "Finger weg" sagen?
5.)
Könnt Ihr mir ein paar eindeutige "Finger-weg-Symptome" bezüglich Turbolader (je, das mit dem Pfeifen bzw. ruckeln bzw. kaum Leistung weiß ich) nennen?
6.)
Da ich den Opel Monterey - er ist ja angemeldet - probefahren werde: Worauf sollte ich hier achten?
7.)
Warum verkauft jemand so ein Fahrzeug in diesem angeblich guten Zustand frisch getüvt für so wenig Geld? Andere Monterey's in dieser Qualitäts-Stufe lagen deutlich über 4000€! Das macht mich skeptisch, zumal ich dem Eigentümer nicht IN (!!!) den Kopf schauen kann! Geld-/Zeit-/Platz-Mangel etc. sei angeblich laut Verkäufer nicht das Problem, wie ich telefonisch vorsichtig = indirekt erfragen konnte.

Mich befremdet vor allen Dingen der Siebte Punkt.
Wenn der Opel Monterey so gut dar steht, wieso hat ihn sonst noch keiner abgegriffen???
Der Opel Monterey ist jetzt seit 16 Tagen online und weder reserviert noch verkauft!

Ich wäre Euch für Eure Meinung/Hilfestellung hierbei sehr dankbar.
Danke im Voraus.
:-)
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Re: [Monterey A] Opel Monterey A --- Ich brauche Eure Meinung bzw. Eure Erfahrung! :-)

Beitrag von Nick » Dienstag 1. Juni 2021, 07:33

Da der Wagen ja neuen TÜV hat, wird der Technisch und Rostmäßig wohl i.O. sein (TÜV-Bericht zeigen lassen)
Da würde ich bei der Probefahrt mal schauen wie sich die Kupplung verhält und wie gut sich das Getriebe schalten lässt.
Auch würde ich (falls er überhaupt hat) die Klima auf Funktion prüfen.
Wie sieht es mit Wartungsstau aus (Ölwechsel, Filter, Kerzen und und und).

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Re: [Monterey A] Opel Monterey A --- Ich brauche Eure Meinung bzw. Eure Erfahrung! :-)

Beitrag von Der Ralf » Dienstag 1. Juni 2021, 09:04

Moin Bindford,

grundsätzlich sind die 3.1er schöne Autos und wie du selber schon geschrieben hast ist Rost immer ein Thema bei denn Autos. Besonders beachtungs würdig sind immer die Rahmen.
Der Motor sollte möglichst kalt sein wenn du ihn besichtigst , Bei denn derzeitigen Temp. sollte er sofort nach einer Umdrehung anspringen.
du hast den pfeifenden turbolader erwähnt ... denn vergiss mal wieder ... wenn es nicht zu laut pfeift ist das ok aber ich habe noch keinen Isuzu TD ohne pfeifenden Turbolader gehört. Ölen sollte der Motor auch nicht genauso wie das Getriebe.
Hinterachsdiff. prüfen wird schwierig bei eine Besichtigung / Probefahrt. Wichtig ist das die Hinterachse nicht jault. Ausprobieren ob der Allrad funktioniert nicht vergessen und am besten auf der grünen Wiese Waldweg Feldweg nicht auf Aspalt.
Ansonsten solltes Du bedenken das Ersatzteil rar sind man vieles suchen muss oder aus den Ausland bestellen für viel Geld.
Trotzdem halte ich den Monti mit den 3.1er Motor für die Bessere Wahl im gegensatz zum 2.2 B Diesel Frontera.
Was dein Punkt 7 angeht würde ich mir erstmal keine Gedanken machen.... das gibt es in allen Bereichen das wirklich auch mal snapper dabei sind erlebe ich immer wieder egal bei was ..... guckt man sich die Preise im Schnitt an denkt man oft ihr merkt es doch nicht mehr und auf einmal hat man ein Angebot dazwischen wo man sofort zulagen sollte.

Also schau dir das Auto in ruhe an und höre auf dein Bauch Gefühl ....

Grüße
Der Ralf
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Re: [Monterey A] Opel Monterey A --- Ich brauche Eure Meinung bzw. Eure Erfahrung! :-)

Beitrag von Binford-3001 » Dienstag 1. Juni 2021, 11:57

@Ralf:

Erstmal herzlichen Dank für die Tipps.
Sie werden mir bestimmt weiter helfen.
:-)

Rost ist immer ein Thema?
Ok - meine Recherchen sagten, daß der Rahmen des Monterey bei guter Pflege fast unzerstörbar und beinah Rost-unanfällig sei. An welchen Stellen genau suche ich als Erstes nach Rost? Schweller? Wagenheber-Aufnahmen? Radläufe?

Der Monterey-Turbolader kann (standardmäßig) pfeifen?
Uhh - Ok.
Bei meinem Van ist (lautes) Pfeifen des Turboladers (laut einschlägiger Foren etc.) ein Zeichen für einen Defekt oder daß die Luft-Zufuhr irgendwo ein Leck hat oder oder oder; dies hat dann - wie ich auch schon mal selbst erlebte (Loch im Ladeluftschlauch) - meistens (leichten bis schweren) Leistungsverlust zur Folge.

Schwierige Ersatzteil-Situation:
Da hoffe ich nach dem Kauf auf Insider-Tipps.
Vergleichs-Beispiel:
Für meinen Van gibt es nur 2 (!!!) relevant-zuverlässig-große Ersatzteil-Lieferanten in D-BeNeLux-Österreich-Schweiz, welche mit Schlacht- und Neu-Teilen handeln und die wesentlich günstiger hochwertige Teile verkaufen, als der gewöhnliche Handel; hier findet man auch sehr rare komplizierte Ersatzteile. Beide sind in NL, also nicht weit weg.
(Wie kann das funktionieren? Keine Ahnung, interessiert mich eher weniger. Ich freu mich über das, was der Apfelbaum abwirft.)
Ich mache/machte mir eigentlich Hoffnungen auf eine ähnliche Situation bezüglich Opel Frontera/Monterey bzw. Isuzu Bighorn/Trooper.
Das wirft die Frage auf:
Wie kommt Ihr an Eure Ersatzteile?
Teuer im Netz einkaufen, permanent auf Verdacht horten oder als Schlosser/CNC-Fräser weitestgehend selber herstellen?
Vermutlich eine Mischung aus allem, nehme ich an.

Mein Punkt 7 (Warum verkauft man - wenn es denn wahr ist!! - so ein Fahrzeug frisch getüvt so günstig?!?) beruht leider auf folgender Erfahrung.
Wenn ich in den letzten Jahren für gewöhnlich Fahrzeuge einkaufte, wenn ich mal welche brauchte (zum fahren oder zum schlachten für meine), dann stellte sich viel zu oft in 2 bis 3 von 4 Fällen raus, daß der Verkäufer entweder teils leicht oder gar sogar grob arglistig (in der Anzeige und/oder am Telefon) gelogen/betrogen hat.
Traurig-wütend macht mich: In vielen Fällen konnte ich nach nur 60 bis 120 Sekunden die "Unwahrheiten" aufdecken, weil ich wußte, wo ich suchen mußte.
Sowas macht leider sehr mißtrauisch und bereitet Bauchschmerzen.

Ich habe mir gerade die Fahrtstrecke zum Opel Monterey angeschaut.
Ekel-erregend.
800km bzw. 9-11 Stunden Fahrtzeit (weil es stellenweise keine Direkt-Strecken gibt).
Für eine Besichtigung bzw. für eine 50-50-Chance.
Das macht richtig Bauchschmerzen.
Aber der Reiz, vielleicht doch einen Schnapper zu machen, ist da und setzt sich mehr und mehr durch....

----

Fallen Euch Anderen hier noch weitere Punkte ein, auf die ich als Unwissender achten sollte?
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Re: [Monterey A] Opel Monterey A --- Ich brauche Eure Meinung bzw. Eure Erfahrung! :-)

Beitrag von Kini » Dienstag 1. Juni 2021, 12:58

Die Karosse vom Monterey ist vollverzinkt, Rost ist dd hauptsächlich an den Radläufen ein Thema.

Ein Problem KANN der Rahmen sein. Besonders im Bereich der Hinterachse.
Die Erfahrung zeigt, es gibt keine "halbseidenen"Montereys mehr. Entweder sie sind gut, also wirklich sehr gut, oder eben Schrott.

Wenn der Rahmen um die Hinterachse gut ist, dann ist das Auto gut.

Motor und Getriebe läßt sich alles machen, das ist den Aufwand wert. Das ist gute, alte Mechanik. Teile sind zu bekommen, Spezialwerkzeug kaum nötig.

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Re: [Monterey A] Opel Monterey A --- Ich brauche Eure Meinung bzw. Eure Erfahrung! :-)

Beitrag von Der Ralf » Dienstag 1. Juni 2021, 14:02

Hallo nochmal,

an Hand deiner Aussagen und den ungefähren Standort würde ich sagen das ist der in Blumenhagen Passewalk steht.
Hast Du denn noch mehr Fotos bekommen .... die ganze Anzeige ist nicht besonders informativ ..... oder ist es der doch nicht ?
Wie Kinni schon schrieb Rahmen im Hintern Bereich ...ich sag mal ab der 2. Tür nach hinten, oft rechts schlimmer als links.
Denn 3.1er sollte man immer gemächlich warm fahren und auch ein bischen Nachlaufen lassen bevor man ihn abschaltet.
Einige haben mal Probleme mit der Temp. am hintern Zylinder ansonsten sind die Motoren unaufällig und Robust.

Mit den Teilen ist das immer die Sache was man gerade braucht .... normale Verschleißteile sind überall zu haben und auch günstig . ABS Sensoren oder Heckscheiben wird da schon richtig schwer was zu finden.

Soweit ich das raus lesen kann scheinst du ja selber viel zu schrauben und hast ein bischen Ahnung von Autos im Allgemeinen ... das hilft schon mal.

Wenn ich mir denn jetzt anschauen wollte würde ich auf Rost am Rahmen und an den Kotflügeln achten . Auch vorne denn Rahmen anschauen wo die Karosserie gelagert ist , ob der Motor trocken ist und im kalten Zustand gut anspringt und das Getriebe sauber schaltet. Ansonsten muss der allgemeine Pflegezustand erkennbar sein und alles am Auto funktionieren....

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Dringend!! Drastische Lage-Änderung!! Dringend!!

Beitrag von Binford-3001 » Dienstag 1. Juni 2021, 19:11

@Nick:
Deine Nachricht habe ich gerade erst gesehen - Sorry.
Danke für all die Infos.
:-)

@Ralf:
Respekt!
Verdammt, wie hast du dir das denn jetzt ausgerechnet?
;-)
Volltreffer versenkt!
17337 Blumenhagen!
:funny:
Ja, sehr dürftig, die Infos, ne?
Aber 2 Jahre TÜV.
Danke für die zusätzlichen Tipps.

So - Drastische Lageänderung!
Der Döppes hat - obwohl ich mit ihm im Begriff war, für Fr einen Termin zu vereinbaren, den/MEINEN (!!) Opel Monterey mit Orange-Licht oben drauf verkauft! Wurde um ca. 16:00 abgeholt!
Ich könnte k-o-t-z-e-n ! ! !
Da hat mir irgendwer die Tour versaut!
ABER:
Also - der Döppes hat noch einen Opel Monterey.
1800€ VB.
Alles identisch.
Nur 5 sichtbare Unterschiede!
Erstens kein Orange-Licht oben drauf.
Zweitens 266.000km.
Drittens HU 11/2021.
Viertens Andere Außenfarbe + Sitz-Interieur + Motorhaube und Kotflügel haben leicht angegriffenen Lack, aber keinen Rost oben drauf.
Fünftens bekam ich gerade Detail-Bilder.

Was für Detail-Bilder bekam ich?
Hinten rechts (jedenfalls sieht es nach hinten rechts aus) sieht man deutlich, wie die Wagenheber-Aufnahme schon mal geschweißt wurde. Darüber ist blättriger Rost am Radlauf. Ob die Wagenheber-Aufnahme immer noch rostig ist, weiß ich nicht. (von unten drunter habe ich kein Bild) Bei BMW E32/34/36 wäre das unwahrscheinlich.
Hinten links Einstieg + Wagenheber-Aufnahme weisen Rostflecken auf, aber noch keine von sichtbaren Blasen (von unten drunter kann ich aus der Ferne nicht gucken). Am Radlauf-Ansatz sind mittel-starke Rostbläschen; den Schweller in dem Bereich = Tür-Einstiegs-Leiste schätze ich als rostig ein, da sind Bläschen; könnte also durchaus sein, daß der Schweller innen drin gut rostig / durch ist. Ich weiß es nicht. Vorgenanntes ist bei BMW E32/34/36 ein Alarmsignal!
Kotflügell vorne links am Ansatz der Stoßstane kleine Rostbläschen. Ungefähr 10cm vom Blinker entfernt.
Als viertes Foto kam nochmal von Hinten rechts offenbar (glaube ich) ein Foto, wo man folgendes sieht:
Radlauf deutliche Roststellen, nicht mehr nur Bläschen. Irgendwas wurde drüber gespachtelt.

@Kini:
Wie geht das mit dem Rost, wenn er voll verzinkt ist?
Bescheiden behandelt?

Ich bin ratlos.
Wieder mal.
Wäre es ein BMW E32/34/36, würde ich sagen:
Jo - Zeitintensives Projekt für jemanden, der auch bei 3 Promille bombengenau flexen und schweißen kann. Ich kann es nicht. Also faktisch auf dem Sterbebett, wenn das nicht erneuert wird.
Aber es ist kein BMW E32/34/36.
All das, was ihr geschrieben habt, ist eigentlich aussagekräftig.
Dennoch frage ich sicherheitshalber nach:
Könnte ich es wagen?
Oder brauche ich nach meinen Ausführungen im November 2021 einen TÜV-Prüfer mit Blindenhund, wenn ich da nichts mache?

Da der Verkäufer meinte, er würde sich den Monterey selbst fertig machen und im November neu tüv'en, wenn er nicht weg geht, bin ich mal in die Offensive gegangen und habe gefragt:
"Ich kann diese Roststellen nicht ausbessern, ich kriege ihn vermutlich nicht getüvt. Was willst du haben, wenn du mir genau diesen Monterey mit 2 Jahren TÜV hinstellst? Wenn mir der Betrag zusagt: Deal!"
Er meinte, er hat keinen Bock drauf.
So wie er ist, oder gar nicht.
Ich sagte: Ok.
Der Monterey ist jetzt für mich reserviert.
Um 09:00'h = in 13 Stunden und 54 Minuten muß eine Rückmeldung von mir vorliegen, ob ich verbindlich zur Besichtigung komme oder nicht.

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Re: [Monterey A] Opel Monterey A --- Ich brauche Eure Meinung bzw. Eure Erfahrung! :-)

Beitrag von Kini » Dienstag 1. Juni 2021, 19:39

Die meisten, bei denen die Radläufe rosten, dürften irgendwann richtig breite REifen drauf gehabt haben. So wurde durch Steinschlägchen Lack und Verzinkung beschädigt.
Wie gesagt: Wenn der Rahmen um die Hinterachse gut ist und die Karosse an den Radläufen sauber ist, ist vermutlich alles gut.
Was meinst Du mit Wagenheberaufnahme?
Schick mir bitte mal die Bilder, gern als PN.

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Re: Dringend!! Drastische Lage-Änderung!! Dringend!!

Beitrag von Der Ralf » Dienstag 1. Juni 2021, 22:35

Binford-3001 hat geschrieben: Dienstag 1. Juni 2021, 19:11

Um 09:00'h = in 13 Stunden und 54 Minuten muß eine Rückmeldung von mir vorliegen, ob ich verbindlich zur Besichtigung komme oder nicht.

Ich mache das von Euch abhängig.
Moin,

nach dem der 1. ja schon schwups weg war und er jetzt die Gun auf die Brust setzt ...wäre das für mich unseriös...

Ich sag mal lass die Finger davon und such lieber noch ein bischen weiter.

Grüße
Der Ralf
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Re: [Monterey A] Opel Monterey A --- Ich brauche Eure Meinung bzw. Eure Erfahrung! :-)

Beitrag von Kini » Dienstag 1. Juni 2021, 22:39

Die Rückmeldung bezieht sich ja nur auf die Besichtigung.

Und anschaun kann ja nicht schaden, oder?

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Re: [Monterey A] Opel Monterey A --- Ich brauche Eure Meinung bzw. Eure Erfahrung! :-)

Beitrag von Kini » Dienstag 1. Juni 2021, 22:41

Allerdings wird heutzutage ein Monterey nicht mehr schnell verkauft.

Also: Immer gelassen bleiben.
Es sei denn, es wäre wirklich ein außerordentlich gutes Angebot.

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Re: [Monterey A] Opel Monterey A --- Ich brauche Eure Meinung bzw. Eure Erfahrung! :-)

Beitrag von Binford-3001 » Dienstag 1. Juni 2021, 23:21

@Ralf
@Kini
Ganz ehrlich?
Wäre es ein BMW, wäre ich raus.
Wegen dem Rost.
Weil ich befürchte, daß es zu immens ist und der TÜV-Prüfer selbst mit Blindenhund nicht so blind ist.
Weil ich Schlachter und (BMW-)versierter Bastler bin, aber kein Schlosser/Schweisser mit goldenen Händen.
Das Einzige, was mich an dem Wagen noch hält, ist der Gedanke/die Hoffnung, daß ich vielleicht falsch liege und daß ihr hier mir sagt, daß ich falsch liegen könnte.
Naja - mal gucken, was das noch gibt.
Besser ein Nicht-Kauf als ein Fehlkauf, wo ich nachher in die Bordsteinkante beiße und Würfelhusten habe.
Und ja - das Verhalten von dem Verkäufer stinkt mir auch.

@Alle:
Falls hier demnächst ein 3,1td Monterey aus 1995 auftaucht, der Orange-Licht auf'm Dach hat:
Das ist der Andere, der schon weg ist und mir zugedacht war!
:funny: :smoke: :funny:
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Re: [Monterey A] Opel Monterey A --- Ich brauche Eure Meinung bzw. Eure Erfahrung! :-)

Beitrag von Rainer.M » Freitag 4. Juni 2021, 12:30

Ganz ehrlich, wenn der Anhänger neu bei dir ist und du dich noch um die 100 kümmerst, dann hast du doch vermutlich mit TÜV und Anmeldung auch gerade zu tun. Lass dir den Hänger doch ablasten auf 2,5 oder 2,2 oder so. Dann kannst du immer noch zuladen, kannst aber wesentlich breiter nach einer zugmaschine schauen.

Der lange 3,2er Frontera darf übrigens auch 2,8 und findet sich häufiger mal auch in gutem Zustand. Teilebeschaffung ist dann aber ebenso problematisch wie beim Monty, auch alles Isuzu und nicht Opel. Wenn der Hänger nur alle Jubeljahre Mal mit muss, dann würde ich auch Mal nach einem schwächer motorisierten Fronteras schauen. mit 2,6 oder 2,4t ist der Abstand zu den aktuellen 2,7 auch nicht so groß, das es gleich Ärger gibt. Und hier hast du dann wesentlich besser verfügbare Opeltechnik in insgesamt wohl günstigeren Fahrzeugen.

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Re: [Monterey A] Opel Monterey A --- Ich brauche Eure Meinung bzw. Eure Erfahrung! :-)

Beitrag von Binford-3001 » Sonntag 6. Juni 2021, 10:33

@RainerM.
Wie macht man das mit einer Ablastung?
Daß sowas geht, wußte ich nicht.
Ich weiß nicht, ob das ratsam ist.
Denn wie heißt es (beim Anhänger) so schön?
Schön zu wissen, man könnte....
Also ich habe hier eine richtig dicke Baustelle.
Auf dieser muß mehrfach im Monat Material rangeschafft werden und ab Herbst wird auch Material weg geschafft werden.
Dabei kommen voraussichtlich folgende Ladungs-Gewichte zustande:
Zu ca. 80% 100kg bis 500kg Ladung.
Zu ca. 20% 500kg bis 1200kg Ladung.
Mehr als 2000kg hängt also wohl nur sehr selten hinten dran.
Absehbar ist auf jeden Fall, daß ich irgendwann mal 1-2x Gewichte von rund 2000kg transportieren muß (Pflastersteine).
Deswegen schrecke ich vor einer Ablastung zurück.
---
Jenen Anhänger konnte ich durch Corona weit unter Wert kriegen.
EK: 1250€.
Investition: 1480€.
Wert jetzt: Laut meinem Anhänger-Spezi runde 6000€ (Neupreis läge bei 8.000€ bis 12.000€).
Rund 450cm Länge....
2650kg oder 2700kg Zlgg (bin mir grad nicht sicher; ich meine aber 2650kg)....
Ca. 10cm Gesamtbreite....
Plane & verschweistes Gerüst oben drauf....
Innen-Stehhöhe ca. 180cm....
Doppelachser....
Sehr viele Spezial-Modifikationen....
Es ist schon berauschend, sowas "Waffenscheinpflichtiges" zu haben; da überlegt man sich 2x oder 3x, ob man etwas "arrangiert", was sich nachher nicht mehr oder nur schwer rückgängig machen läßt.
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Re: [Monterey A] Opel Monterey A --- Ich brauche Eure Meinung bzw. Eure Erfahrung! :-)

Beitrag von jj.77 » Sonntag 6. Juni 2021, 11:18

Hallo Binford,

wie Rainer.M schon angemerkt hat, ist der Frontera durchaus eine Option. Der lange V6 darf 2800 kg ziehen und macht das auch locker. Bin oft genug mit Trailer unterwegs.

Dazu denke ich, dass die Ersatzteillage beim Frontera deutlich besser ist. Es gibt viel mehr Fronteras zum Schlachten im Netz als Montereys und somit ein entsprechend größeres Gebrauchtteilangebot.

Und wenn ich ein Teil hier haben sollte, das Du gerade brauchst, geht auch abends oder sonntags schnell mal eine Abholung. Von Koblenz sind es ja nur rund 30 Kilometer bis Bad Hönningen.
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Re: [Monterey A] Opel Monterey A --- Ich brauche Eure Meinung bzw. Eure Erfahrung! :-)

Beitrag von Kini » Sonntag 6. Juni 2021, 11:27

Ablasten von nem Anhänger ginge sehr einfach: zum TÜV hinfahren, sagen, der soll leichter werden, zahlen, fertig.

Es macht aber absolut keinen Sinn, denn die Anhängelast von DEinem Auto bezieht sich auf das tatsächliche Gewicht, was dran hängt und nicht auf das zGG des Anhängers.

So darfst Du auch mit einem Kleinstwagen durchaus einen 750 kg Anhänger (ungebremst) ziehen. Nur Voll laden darfst den halt nicht.

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Re: [Monterey A] Opel Monterey A --- Ich brauche Eure Meinung bzw. Eure Erfahrung! :-)

Beitrag von Binford-3001 » Sonntag 6. Juni 2021, 23:41

Nachtrag zu meinem letzten Posting hier:
Mein Anhänger ist nicht 10cm breit, sondern mit Radkästen außen ca. 210cm!
:funny:

Zitat von JJ.77:
"Der lange V6 darf 2800 kg ziehen und macht das auch locker"

Find den erst mal bei Ebay-K/Mobile.de/Autoscout24.
(Mein Preislimit: 4000€. Lieber runde 2000-2500€.)
Ich finde bis jetzt nur die kleinen 2,2-Liter-Motoren, wo ich mir nicht vorstellen kann, daß die bis 2700kg Anhängelast hochgehen.

Zitat von JJ.77:
"Und wenn ich ein Teil hier haben sollte, das Du gerade brauchst, geht auch abends oder sonntags schnell mal eine Abholung. Von Koblenz sind es ja nur rund 30 Kilometer bis Bad Hönningen."

Ich habe mir gerade die beiden Internet-Adressen aus deiner Signatur angeschaut.
Meine Fresse!!!
Kniefall!!!
Geil Geil Geil!!!
Gibt es eigentlich irgendwas, was du nicht hast?
Ok - Erkenntnis: Wenn mein Zugfahrzeug ein Frontera wird, weiß ich, wo der "Frontera-Hat-alles-Supermarkt" ist....
Das ändert meine Ausgangsposition in Punkto "Zugfahrzeug besorgen" natürlich drastisch....
Schlachtet Ihr nur oder repariert ihr (ggf. gegen Garantie-Verzichts-Erklärung; hauptsache es wird gut und ehrlich gemacht) auch?

Zitat von Kini:
"Ablasten von nem Anhänger ginge sehr einfach: zum TÜV hinfahren, sagen, der soll leichter werden, zahlen, fertig."

Moment mal!!!
Habe ich das richtig verstanden, daß ich mit dem Anhänger zum TÜV fahre und denen sage:
"Macht, daß ich den Anhänger nicht mehr mit 2000kg, sondern nur noch mit 1500kg beladen darf" und schon darf ein Zugfahrzeug mit Anhängelast 2200kg gebremst den ziehen?
Und wenn ich das rückgängig machen will, muß ich nur wieder zum TÜV?
Ist der Gang über die Behörden zusätzlich erforderlich?
---
Wenn das so einfach ist, dann ist das Spektrum an Fahrzeugen, was ich nehmen darf (somit auch ein 2,2er Frontera?), theoretisch viel breiter als bisher!
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Re: [Monterey A] Opel Monterey A --- Ich brauche Eure Meinung bzw. Eure Erfahrung! :-)

Beitrag von jj.77 » Dienstag 8. Juni 2021, 08:33

V6 im Preissegment von 2500 bis 4000 € sind schon zu finden, nur nicht jeden Tag. Sie sind dann eher nicht zum Posen geeignet, aber durchaus als Arbeitstier oder Alltagsauto. Hier im Forum geht die Meinung nach meiner Beobachtung dahin, dass der 2.2i etwas schwach ist im Betrieb schwerer Anhänger. Eigene Erfahrung habe ich nicht damit. Meiner ist ein V6 Automatik. Hier mal eine Übersicht der möglichen Anhängelasten (Quelle: Opel-Prospekt aus 1999):

Bild



Der Begriff "Frontera-Hat-alles-Supermarkt" trifft ganz sicher nicht zu. Ich habe ein paar hundert Teile griffbereit und immer so zwei oder drei Fronteras hier zum Zerlegen, kann aber (zu) oft Nachfragen nicht bedienen.

Seit unserem Umzug in 2019 von Haan nach Bad Hönningen habe ich keinen Mitschrauber mehr. Ich zerlege die Autos seitdem alleine und führe mit meinem begrenzten Viertelwissen keinerlei Reparaturen aus.

Ablasten geht wirklich einfach. Ich habe 2012 meinen 3,5 t-Trailer (war beim Vorbesitzer für Baumaschinen im Einsatz) gekauft und ihn bei der TÜV-Abnahme auf 2800 kg Gesamtgewicht begrenzen lassen. Denn mehr darf mein Frontera nicht ziehen. Deshalb muss ich nicht für ungenutzte 700 kg mehr Steuer und Versicherung bezahlen. Die Ablastung ist nur eine Formalie:

Bild

Rückgängig machen habe ich noch nicht probiert. Aber es ist ja dokumentiert, dass der der Anhänger technisch mehr kann. Deshalb dürfte auch das nur eine Formalie sein.


Wie Kini aber schon sagte, macht es eher keinen Sinn, unter die zulässige Anhängelast des Zugfahrzeugs zu gehen. Es zählt das tatsächliche Gewicht am Haken und nicht die Gesamtmasse des Anhängers.
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Re: [Monterey A] Opel Monterey A --- Ich brauche Eure Meinung bzw. Eure Erfahrung! :-)

Beitrag von Rainer.M » Dienstag 8. Juni 2021, 11:55

Mein Vorschlag wäre, mit dem Anhänger auf 2,5t zu gehen. Da gibt es dann ein wirklich breites Angebot an Zugmaschinen, bis dahin, das das evtl. sogar der jetzt vorhandene Transporter kann(ggf. in Verbindung mit einer Einschränkung in der Steigrate und ggf. den Anbau einer anderen, starren AHK). Und zur gewünschten Anwendung scheint es ja auch zu passen. Das ist tatsächlich ein Arbeitsgang, der mit der 100er zusammen erfolgen kann und meines Wissens auch nichts extra kostet, da die Kosten für die beiden Änderungen ja nur einmal anfallen.

Als Fahrzeuge aus diesem Umfeld hier kommen dann alle mit langem Radstand in Frage. Die kurzen a ziehen 2t und die kurzen b 2,4t. Außerdem ist der Radstand für die Stabilität dieses relativ langen Gespannes nicht zu unterschätzen.

Ich selber habe mit dem 2,2er a Pferdchen und gelegentlich trailer gezogen. Das kann man problemlos machen. Für Weltreisen mit Gespann oder als arbeitstägliche Zugmaschine hätte ich mir eine stärkere , souveränere Motorisierung gewünscht, für ab und zu war das ok. Kassler Berge geht dann halt nicht im 5. Gang. Dafür hatte ich aber ein Fahrzeug, was in Unterhalt und werkstattkosten insbesondere für einen wenig-fahrer sehr günstig war.

Der 2,2er Diesel hat halt die Einschränkungen rund um die Plaketten und Durchfahrtsverbote. Ansonsten ist hier auch solide opeltechnik mit guter und günstiger Ersatzteilverfügbarkeit gegeben. Der Unterhalt ist etwas teurer. Das amortisiert sich aber durch ggf. höhere jahresfahrleistungen. Und der hat gegenüber dem kleinen Benziner auch mehr Drehmoment, was einem Hängerbetrieb entgegen kommt.

Kleinere Wehwehchen haben sie alle. Das kann auch zu kapitalen Problemen werden. Da macht der Einkauf viel aus und hier ist auch an verschiedenen Stellen nachzulesen, worauf man achten soll. Mit 2,5k€, etwas Reserve nach oben und etwas Geduld sollte da aber gut was beschaffbar sein, und mit Sicherheit einfacher, als einen Monty. Halte aber vom Budget auf jeden Fall einen guten Anteil zurück für die notwendigen Dinge, die gleich mit dem Kauf zu machen sind. Irgendwas ist immer, auch wenn der Frontera an sich ein ehrliches Fahrzeug ist. Der niedrige Einstiegspreis ist leider immer wieder auch der Grund, die Nutzung etwas über die eigenen fahrerischen Fähigkeiten auszudehnen oder an Reparatur und Verschleißteile eine schärfere wirtschaftlichkeits-prüfung anzusetzen.

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Re: [Monterey A] Opel Monterey A --- Ich brauche Eure Meinung bzw. Eure Erfahrung! :-)

Beitrag von Binford-3001 » Donnerstag 10. Juni 2021, 23:54

Mehrere Zitate von JJ.77:

"Hier mal eine Übersicht der möglichen Anhängelasten"
Das überrascht mich jetzt, daß der 2,2er zwischen 2400kg und 2800kg anhängen darf.
Das hätte ich ernsthaft nicht gedacht.
Ordentlich!

"Seit unserem Umzug in 2019 von Haan nach Bad Hönningen habe ich keinen Mitschrauber mehr. Ich zerlege die Autos seitdem alleine und führe mit meinem begrenzten Viertelwissen keinerlei Reparaturen aus."
Da ist keiner hier, der dir ein bißchen hilft?
Dennoch verdient das, auch, wenn du nicht alle Anfragen bedienen kannst, in meinen Augen Respekt.
Denn es tut schon gut, zu wissen, daß da jemand ist, wo man gut hingehen und nachfragen/kaufen kann, statt mühselig suchen zu müssen und immer wieder das Risiko zu haben, ob man da jetzt an einen Guten oder Bösen gerät.
Ich denke, da spreche ich im Sinne sehr Vieler hier.

"Ablasten geht wirklich einfach."
Ich habe mich gegen Ablasten entschieden, denn es gibt eine brachiale Neuigkeit....
Doch dazu später.

---

Mehrere Zitate von Rainer.M:

"ggf. in Verbindung mit einer Einschränkung in der Steigrate und ggf. den Anbau einer anderen, starren AHK"
Uhhhh, beides ganz schlecht.
Die Zufahrt zu meinem Grundstück ist an einer Stelle derart steil und nicht asphaltiert, das ist schon beinah Offroad-mäßig wie die "Landrover Experience Tour"....
Wenn ich mich bezüglich der AHK einschränken würde, dann würde das bedeuten, daß entweder das Spektrum an Fahrzeugen, welches ich nehmen könnte, sinkt oder daß das Fahrzeug umgerüstet werden müßte.

"Außerdem ist der Radstand für die Stabilität dieses relativ langen Gespannes nicht zu unterschätzen."
Gut zu wissen.
Wieder was dazu gelernt.
Danke.
:-)
Also ich hatte bisher nur Zug-Fahrzeuge mit langem Radstand.
Daher war mir das bisher nicht bewußt.

---

RainerM., alles, was du schreibst, klingt sehr plausibel.
Und ich danke dir, daß du dir die Mühe gemacht hast, mich da aufzuklären.
Ich danke auch euch allen Anderen hier, daß ihr euch wirklich mega-mäßig Mühe gemacht habt.

Bevor ich weiter schreibe, sollte ich Euch jene brachiale Neuigkeit, die es gibt, eröffnen....

(Ich sehe mich schon mit etlichen Rüsselsheimern und Tokyo-tischen Stiefeln im Hintern....)
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Re: [Monterey A] Opel Monterey A --- Ich brauche Eure Meinung bzw. Eure Erfahrung! :-)

Beitrag von Binford-3001 » Freitag 11. Juni 2021, 00:40

Durch den Tip eines Bekannten wurde ich auf DAS HIER aufmerksam....
(Siehe Bild unten)

Es handelt sich um einen 2001er Mercedes Benz W163 ML 320 Benziner mit Automatik, permanentem (?) Allrad-Antrieb, einer recht guten Ausstattung, 3350kg Zugkraft gebremst und noch einigem mehr. Das alles in einem recht guten Zustand und obendrein zu einem ehrlich-guten Preis.

Der gehört jetzt mir.

218 PS
230.000km
13,5-15 Liter Benzin auf 100km (bei sportlicher Fahrweise plus X)
B 2,10m H 1,9m L 4,65m bei 2150kg Leergewicht.
Klimaanlage
EFH
AHK
Original Mercedes CD Autoradio mit allem SchnickSchnack
Tempomat (keine Ahnung, wie dat Ding funzt!!!)
unendlich viele Schalter.....
und.... und.... und....
>>> 1990€ Kaufpreis
>>> Im Preis inbegriffen: Eine schöne Ausfahrt als Beifahrer mit dem uralten Cadillac des Verkäufers.
(Er hat viele tolle Oldtimer, ich könnte bei ihm glatt einziehen!!! Wir verstehen uns, sind auf der gleichen Wellenlänge....)

Ich war gestern vor Ort und habe den Wagen 2 Stunden lang besichtigt.
Der Verkäufer war offenbar ehrlich; ich konnte keine Lügen/Widersprüche/Unwahrheiten finden.
Alles, was er sagte, stimmte.

Der Benz wird von mir in den kommenden Tagen Huckepack zu meinem Mechaniker überführt.
Warum Huckepack?
Weil der Benz bei der letzten TÜV-Vorführung nur einen Mangel hatte:
Spurstangen-Kugelkopf-Gelenke beidseitig.
Ok - bei 2150kg Leergewicht normal, das ist bei BMW E32 (7er; 1600kg + X) auch so.
Ja und dann vergewaltigte der TÜV-Mann den Benz auf'm Bremsen-Prüfstand.
Eine Bremsleitung HL platzte >>> Undicht >>> Keine Bremsfunktion mehr.
Der W163 ist laut Internet berühmt für seine korrodierenden Bremsleitungen.

Ich muß also nur die 4 Bremsleitungen neu machen (entweder bördeln oder komplett tauschen, mal gucken....) und eventuell die Spurstangenkugelkopf-Gelenke. Dann hat er 2 Jahre TÜV.

Kein Rost, kein gar nix, alles bestens!
Alles funktioniert!
Der Motor soll angeblich bei guter Pflege locker 350.000km + X schaffen können.

Was mir auch noch auffiel - aber das war laut Verkäufer schon immer so, er dachte sich nichts dabei - die Keilrippenriemenscheibe, die den Ventilator und die Visco-Lüftung antreibt, eiert. Kann sein, daß mein Mechaniker die auch mit machen wird. Der Benz verliert aber kein Wasser, er läuft einwandfrei und er fährt.

Ich hoffe, ihr steinigt mich jetzt nicht wegen meinem Zugriff.

Auf das Fahrzeug bin ich durch einen Bekannten aufmerksam geworden.

Mit dem Benz habe ich nun, sobald er repariert ist, ein Fahrzeug, welches....
- blausilbertechnisch absolut unantastbar ist.
- brachiale Kraft hat.
- ein schönes "Sich-sehen-lassen-Auto" ist.
- zu schade für absolute Drecks-Arbeiten ist.

Ich habe heute sogar einen 9x3m-Pavillon mit Seitenteilen (werksneu, 45€) für ihn geholt.
Als "Garage" auf meinem Wald-Grundstück.
Damit er nicht zudreckt und überdacht steht.
Den Pavillon werde ich mit Holzbalken verstärken, daß er sturmsicher ist.
(Bis eine echte Garage da ist; aber das dauert noch was....)
Die restlichen 4x3m werde ich als eine Art "Werkstatt" einrichten.

Ich bin weiterhin an einem Opel Monterey / Frontera oder Isuzu Trooper / Bighorn interessiert; aber nach JJ.77's Ausführungen werde ich mich wohl auf einen Opel Frontera einschießen, aber da nun etwas weniger Druck machen.
Warum?
1.)
Meine beiden Van's gehen nun zu Gunsten des Benz weg.
Somit habe ich nun bald keine Fahrzeuge mehr für "Drecksarbeiten" wie Steine/Holz/etc. transportieren (1 Van = 800kg Zuladung!!!!).
Da will irgendwann (mit Ruhe und Geduld) mal Ersatz her.
2.)
Mein derzeitiger "unter-4-Liter-Diesel-Langstrecken-Bomber" geht auf die 450.000km zu und ab da steht eine Motor-Überholung an. Wird diese machbar sein oder wird diese wie eine Bombe finanziell einschlagen? Ich weiß es nicht, wir werden sehen. Falls mein jetziger "Langstrecken-Bomber" von mir aufgegeben wird, will er ersetzt werden.
3.)
Ich überlege derzeit noch was ganz Anderes:
Da ich hier ein extrem großes waldiges Grundstück habe, wo ich mir sehr oft eine Art "Panzer" mit Kraft wünsche, bietet es sich an, irgendwann mal einen alten (durchgerosteten und TÜV-losen???) Frontera oder so einzukaufen, um ihn hier für Drecks-Arbeiten wie "Baumwurzeln rausziehen", Abschllepper (Aufrüstung mit entsprechend starker Seilwinde) Schneeräumer und Ähnliches einzusetzen. Es würde sich jedenfalls anbieten.
Der Benz hätte Kraft genug, aber er ist mir dafür aufgrund seines verdammt guten Zustandes einfach zu schade.



---



Ja - das war nun die brachiale Neuigkeit.
Ich hoffe, ihr nehmt es mit einem schmunzelnden Augenzwinkern.
Irgendwann komme ich schon zu meinem Frontera - aufgeschoben ist nicht aufgehoben....
:wink: .

Da ist ja dieses Trooper-Treffen vom 25.6.-27.6.2021.
Mod Ralf, Kini, JJ.77, Rainer.M und Anderen (wenn sie da sind) würde ich gerne ein Bier oder Ähnliches ausgeben, weil ihr mich echt gut beraten und mir sehr geholfen habt. Dafür danke ich euch.
Aufgrund meines damaligen Besuches von "Budel Offroad 2017 (NL)" obendrein nochmal Interesse hierzu da.
Habt ihr was dagegen, wenn ich trotz des Benz statt Opel das Treffen ins Auge fasse?
Dateianhänge
MB ML 320 W163.jpg
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Re: [Monterey A] Opel Monterey A --- Ich brauche Eure Meinung bzw. Eure Erfahrung! :-)

Beitrag von Der Ralf » Sonntag 13. Juni 2021, 08:33

Moin ,

hast Du den Benz schon gekauft ?

Also ich würde da die Finger von lassen ....

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Re: [Monterey A] Opel Monterey A --- Ich brauche Eure Meinung bzw. Eure Erfahrung! :-)

Beitrag von jj.77 » Sonntag 13. Juni 2021, 10:10

Moin,

der Benz hat natürlich auch seinen Reiz. Der Schnäppchenpreis hätte bei mir schon ein Fragezeichen aufgeworfen. Er steht nicht im Verhältnis zum beschriebenen guten Zustand. Aber man kann ja auch mal Glück haben. Ich Drücke Dir die Daumen, dass Du so jemand bist :) .

Ralf, wo siehst Du denn da die Probleme? Ich erinnere mich, vor zehn Jahren, als ich mich auf der Suche nach 4x4 dann für den Frontera entschieden habe, von Mängeln der Baujahre bis 1999 gelesen zu haben, kann das aber nicht mehr konkretisieren.
Mit Gruß aus Bad Hönningen
Joachim


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Re: [Monterey A] Opel Monterey A --- Ich brauche Eure Meinung bzw. Eure Erfahrung! :-)

Beitrag von Der Ralf » Sonntag 13. Juni 2021, 12:57

Moin Achim,

von den Benz würde ich zum einen wegen den Bremsen und zum andern wegen der verkablung im ganzen auto die Finger lassen.
Das ist einfach eine eine fürchterliche Elektrik in den Dingern ... so lange alles funktioniert ok ...aber wehe man hat einen Fehler, das ist dann kein Spaß mehr.

Grüße
Der Ralf
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Re: [Monterey A] Opel Monterey A --- Ich brauche Eure Meinung bzw. Eure Erfahrung! :-)

Beitrag von Osteopath » Sonntag 13. Juni 2021, 22:07

Hat der überhaupt noch eine Untersetzung? Die esten hatten die, aber die neueren teilweise gar nicht mehr. Dadurch verringt sich natürlich die Offroadfähigkeiten.
Asonsten sehe auch ich im Benz kein Problem, wenn kein hoher Wartungsstau.

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Re: [Monterey A] Opel Monterey A --- Ich brauche Eure Meinung bzw. Eure Erfahrung! :-)

Beitrag von froghead » Montag 14. Juni 2021, 20:20

Hallo,
ich will natürlich niemanden davon abhalten sich einen Geländewagen zu kaufen und weiß auch nich ob es hier schon steht:
Du darfst deinen 2.7t Anhänger auch mit nem polo ziehen so lange Du die Anhängelast nicht überschreitest. Das zGg spielt in diesem Fall keine Rolle sondern Du bist als Fahrzeugführer dafür verantwortlich das du keins der Gewichte überschreitest.
Falls Du den thread benötigst um Deine Regierung zu überzeugen das ein neues Auto nötig ist kann ich den Beitrag wieder löschen(;
Beste Grüße
Nico

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Re: [Monterey A] Opel Monterey A --- Ich brauche Eure Meinung bzw. Eure Erfahrung! :-)

Beitrag von Binford-3001 » Mittwoch 16. Juni 2021, 00:33

Sorry, daß ich mich so lange nicht meldete.
Job + Privat + Baustelle + Garten + EM2021 (habe bis jetzt nur 3 Spiele gesehen) = Tilt Error!
:lol2:

Der Ralf schrieb:
"hast Du den Benz schon gekauft ? Also ich würde da die Finger von lassen ...."

Ja.
Ist anbezahlt, wird morgen zu meinem Mechaniker überführt.

JJ.77 schrieb:
"Der Schnäppchenpreis hätte bei mir schon ein Fragezeichen aufgeworfen."
und:
"Ich erinnere mich, vor zehn Jahren, als ich mich auf der Suche nach 4x4 dann für den Frontera entschieden habe, von Mängeln der Baujahre bis 1999 gelesen zu haben"

Ja - auch ich war skeptisch, zumal mir der Monterey von Wo*** Si*** aus Lübbenow (siehe meine Warnung mit Fahrgestellnummer hier im Forum) noch in den Knochen saß....
Ich habe den Wagen von allen Ecken und Kanten untersucht - scheint ein Glücksgriff zu sein.
Die Stunde der Wahrheit kommt morgen, wenn er aus eigener Kraft auf den Abschleppwagen fährt.
Tut er's nicht oder tritt dabei irgendwas Ungeplantes auf, so frißt der Verkäufer den Benz und ich hol mir das Geld zu 100% zurück!
Aber ich bin zuversichtlich; der Verkäufer ist ein anderes Kaliber, als der Monterey-Mann aus Lübbenow.
---
Ja - im Internet wird ausdrücklich vor den Baujahren bis 2001 gewarnt, erst ab (Juni?)2002 soll der Mercedes Benz W163 = ML (ich glaube, ab da heißt er W164) mängelfrei sein.
Es heißt, daß der W163 bis 2002 eine 50-50-Chance sein soll. Entweder läuft er einwandfrei oder du hast Spaß vom Feinsten mit ihm.
Jene typischen Mängel, von denen ich im Internet las, wies er augenscheinlich nicht auf; nur die korrodierten Bremsleitungen. Aber das ist zu bewältigen, denke ich.
Entweder bördeln oder ein bißchen Fummelsarbeit.

Der Ralf schrieb:
"Das ist einfach eine eine fürchterliche Elektrik in den Dingern ... so lange alles funktioniert ok ...aber wehe man hat einen Fehler, das ist dann kein Spaß mehr."

Ja, das ist ein wahrer Aspekt.
Der Mercedes Benz W163 soll vollgestopft sein von Unterkante Reifen bis Oberkante Dachreling mit Elektronik.
Das ist tatsächlich ein Angst-Faktor bei mir.
Da hilft nur Eines:
Dem ML-Club -Deutschland beitreten (ist auch aus anderen Gründen noch sehr interessant, wenn man einen ML hat. Aber ich will hier keine Fremdwerbung betreiben.) und von Erfahrenen Rat annehmen.
Allerdings sind jene 3350kg Zugkraft auf 218PS durchaus sehr reizvoll, zumal der MB W163 nach den bereits erwähnten Reparaturen (denke ich) wirklich sehr gut dar steht.
Ok - In die Waschstraße muß er mal....
Viele Kilometer wird er (auch wegen dem astronomischen Benzin-Verbrauch) bei mir nicht machen.
Ich hoffe, das steigert seine Lebenserwartung ein wenig....
:funny:

Osteopath schrieb:
"Hat der überhaupt noch eine Untersetzung?"

Zu 555% absolut gar keine Ahnung!
Für mein Terrain hier reicht er dicke, an der Landrover Experience Tour würde ich allerdings nicht mit ihm teilnehmen wollen....
:)

Froghead schrieb:
"Du darfst deinen 2.7t Anhänger auch mit nem polo ziehen so lange Du die Anhängelast nicht überschreitest."

Wo genau steht das?
Anhaenger-NRW.de (Bekannte, großer Beinah-Monopolist) stellt das anders dar.
Probleme mit der Polizei hatte ich auch schon mal deswegen (2017) und durfte auf die Waage.
2 verdammte kg retteten mir den Po, weil die sich irrten!

Froghead schrieb:
"Falls Du den thread benötigst um Deine Regierung zu überzeugen das ein neues Auto nötig ist"

Es gibt keine Regierung.
Ich regiere mich selbst und bin (so was ähnliches wie) geschieden.
Aber danke für's Angebot.

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Ja natürlich sind am 2001er Mercedes Benz W163 ML 320 noch einige Fragezeichen.
Zum Beispiel, ob der Verkäufer mit der Fahrtauglichkeit die Wahrheit gesagt hat.
Zum Beispiel, ob da wirklich keine Elektronik-Fehler drin sind.
Zum Beispiel, ob die Allrad-Fahrtauglichkeit voll da ist.
Das Erste wird sich morgen beim auf-den-Abschleppwagen-fahren zeigen - im Beisein des Verkäufers!
Läuft irgendwas nicht nach Plan, frisst der Verkäufer den ML und ich hol mir binnen 3 Minuten das Geld zurück!
Das Zweite: Ich konnte nichts feststellen, sofern im Tacho / mit Laptop in der Elektronik / etc. nicht rumgepfuscht wurde.
Stelle ich das rückblickend fest: Mein Diesel-Langstrecken-Bomber wird zwar in der Regel nur mit 90 bis 130 auf den Autobahnen betrieben, aber er schafft auch 170-180km/h und ich kann äußerst radikal-ekelhaft werden....
Das Dritte: Das werde ich bald sehen - in der Gegend meines Mechanikers gibt's im 250m-Umkreis brachiale Testmöglichkeiten; er ist umgeben von heftigsten Weinbergen und hat rote Kennzeichen >>> Er darf ihn - solange er ihn nicht auf die Seite oder auf's Dach legt - für mich nach den Reparaturen mal so richtig brachial probefahren.... :smoke: Ich bin auf sein Urteil gespannt....

Im Augenblick kann ich nur eines:
Mich auf morgen freuen und beten.
Und hoffen, daß der W163 besser funktioniert, als die Yogi-Elf gegen Frankreich heute.
:funny: :lol2: :funny:
Das Leben ist wie eine Aktie.
Die Aktie muß Rendite (Fortschritt, Freude, Lebensqualität) bringen.
Für alles Andere ist das Leben - insbesondere Meines - zu kurz.
(Dag Rogge for Kanzlerschaft!)

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Re: [Monterey A] Opel Monterey A --- Ich brauche Eure Meinung bzw. Eure Erfahrung! :-)

Beitrag von jj.77 » Mittwoch 16. Juni 2021, 07:15

Binford-3001 hat geschrieben: Mittwoch 16. Juni 2021, 00:33 Froghead schrieb:
"Du darfst deinen 2.7t Anhänger auch mit nem polo ziehen so lange Du die Anhängelast nicht überschreitest."

Wo genau steht das?
Anhaenger-NRW.de (Bekannte, großer Beinah-Monopolist) stellt das anders dar. ...
Froghead hat Recht. Falls Du auf der zitierten Seite diesen Passus meinst "In jedem Fall gilt, dass die zulässige Anhängermasse nicht größer sein darf als die zulässige Gesamtmasse und die zulässige Anhängelast des Zugfahrzeugs.", halte ich das für eine selbst gestrickte undifferenzierte Interpretation, die man glaubt, weil es ja im Internet steht. Aber sie widerspricht sich ja schon selbst. Welche Grenze soll denn nun gelten, die zulässige Gesamtmasse oder die zulässige Anhängelast? Und auf die Sonderregelung für Geländewagen gehen sie auch nicht ein.

Maß gebend ist § 42 StVZO (https://www.gesetze-im-internet.de/stvzo_2012/__42.html). Hier ist grundsätzlich von gezogenen Anhängelasten die Rede, nicht von der zulässigen Gesamtmasse des Anhängers. Es gibt nur ein generelles Limit von 3500 Kg zulässiger Gesamtmasse des Anhängers. Mehr zGG darf in keinem Fall hinterher gezogen werden, auch nicht leer.

Und nach Nr. 2 darf die zulässige Anhängelast bei Geländewagen das 1,5fache (bei normalen Pkw nach Nr. 1 nur das 1fache) dessen zulässigen Gesamtgewichts nicht überschreiten. Sonst würde bei bestimmten Frontera-Modellen mit 2400 kg zulässiger Gesamtmasse keine serienmäßige Anhängelast von 2800 kg eingetragen sein. Auch der ML mit zGG von etwa 2800 kg dürfte keine Anhängelast von 3300 kg eingetragen haben.

Also, vier Werte sind relevant, zwischen denen unterschieden werden muss:
1. die grundsätzliche Obergrenze von maximal 3500 kg zGG des Anhängers
2. die zulässige Anhängelast des ziehenden Fahrzeugs
3. die gezogene (tatsächliche) Anhängelast.
4. das zGG des ziehenden Fahrzeugs (sekundär, da der Hersteller daraus Nr. 2 errechnet hat)
Zuletzt geändert von jj.77 am Mittwoch 16. Juni 2021, 07:32, insgesamt 1-mal geändert.
Mit Gruß aus Bad Hönningen
Joachim


Homepage:https://www.frontera-b.de/

Gebrauchtteile für Frontera B (keine für den A): http://stores.ebay.de/frontera-b-teile-haan
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Detailfotos Frontera B: http://forum.opel4x4.de/viewtopic.php?p=155601#155601
Unterschiede Frontera B: http://forum.opel4x4.de/viewtopic.php?p=195460#195460

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